Tag: Telekom Baskets Bonn

Dez 07 2013

One Team – One Family – Two Teams – One Community!

Artikel im Saison 2013/14 – Booklet der Telekom Baskets Bonn (Seite 84-85)

von Sabine Rübsamen

FANS respect FANS!

One Team-One family-Two Teams- One Community

Ulli und Walter Schell, Gründer des Vereines FANS respect FANS, sind ohne Frage basketballverrückt, aber anstatt ihrer Leidenschaft nur als Fan nachzugehen, setzen sie sich mit voller Kraft für eine Initiative ein, die in der Sportlandschaft Deutschlands Maßstäbe setzt. Grund genug, den viel beschäftigten Bambergern ein paar kurze Fragen zu stellen. 

Ulli und Walter, was hat Euch bewogen, den Verein zu gründen?

Die Idee von FRF,  Fans überall und immer mit freundlichem Respekt zu begegnen hat sehr schnell Anklang bei unseren Freunden gefunden. Unser Name „Fans respect Fans“, der ursprünglich der Name eines unserer Fotoalben war, wurde zum Namen der Initiative. Sehr schnell wurde uns klar, dass wir den Namen und unser Logo schützen mussten, denn schon von Beginn an hatten wir nicht nur Freunde. Unser Fanschal wurde zum Erkennungszeichen für Fans auswärts um sofort Gleichgesinnte zu erkennen und den Kontakt zu erleichtern.

Für unsere zukünftigen Ziele, nämlich die Begeisterung einzusetzen, um zum einen die friedliche Fankultur des Basketball zu erhalten und zu pflegen und zum anderen sich für gemeinnützige Aktionen einzusetzen und durchzuführen, war die Gründung eines Vereines notwendig.

Wie viele Mitglieder habt Ihr mittlerweile?

ca 100 Vereinsmitglieder, 650 Facebook-Gruppenmitglieder.   Es können gerne mehr werden, wir hätten nichts dagegen!  Wir sind ein gemeinnütziger Verein, bei dem sogar die Mitgliedsbeiträge von der Steuer absetzbar sind.

Wenn man beispielsweise auf Facebook  Eure Aktivitäten verfolgt, bekommt man den Eindruck, dass Ihr so gut wie nie Zuhause seid. Ihr botschaftert in ganz Deutschland. Ist das nicht stressig?

Ein Mitglied unseres Vereins hat es mal so formuliert: „Seit ich bei FRF bin, freue ich mich auf jede Auswärtsfahrt. Denn überall gibt es Freunde, die mich willkommen heißen„.

Dass trifft es ziemlich genau. Früher, als wir mit dem Bus zur Halle und danach sofort nachhause gefahren sind, das war Stress.  Heute nehmen wir uns die Zeit, uns mit Fans zu treffen, die Stadt kennen zu lernen und mehr als nur die Halle zu sehen. Oft übernachten wir in der Gast-Stadt und besuchen ein weiteres Spiel in der Nähe. Das ist allerdings dann auch unser „Jahresurlaub in Häppchen“.  Und auch in der „Offseason“ sind wir natürlich unterwegs, so z.B. im Juli in Göttingen, wo wir uns mit vielen verschiedenen FRFlern trafen, schon nachmittags zum BBQ und anschliessend beim Spiel der Nationalmannschaft vs Portugal.  Weitere Offseason Spiele der Nationalmannschaft werden folgen, so der Supercup in Ulm, Bamberg und Vorbereitungsspiele verschiedener BBL Teams.  Da werden wir u.a. bei Spielen in Heidelberg, Bayreuth und Bamberg sein.  Ein weiteres Highlight wird dann vor Saisonbeginn noch die EM in Slowenien sein, wo wir erst mal die Vorrunde begleiten werden.  Da wir auch Mitglied im Fanclub Nationalmannschaft sind werden wir auch da im Sinne von FRF tätig sein.

Unsere Stacey Sandlin-Veikalas ist Ehrenmitglied bei Euch.  Wie viel persönlichen Kontakt habt Ihr zu Spielern und Spielerfrauen in der Liga?

Unser Fokus liegt in der Hauptsache bei den Basketballfans aller Ligen. Kontakt zu den Spielern und den Spielerfrauen haben unsere Mitglieder auf privater Basis, und meist eben zu den Spielern und deren Familien des eigenen Vereins. Die Familie Veikalas, voran Stacey,  ist hier eine erfreuliche Ausnahme, denn sowohl Stacey als auch Benas sind Persönlichkeiten, die gerade wegen ihre Liebe zum eigenen Verein, zur Stadt und zu den eigenen Fans sehr viel Sympathien bei den Fans andere Vereine haben. Stacey lebt geradezu FRF und ist somit ein hervorragende Botschafterin unsere Initiative weiterzutragen und voranzubringen und Zeichen zu setzen!

 FrF pflegt mittlerweile beachtliche Kooperationen. Auch jenseits des Basketballs. Ulli, Du warst vor Kurzem beim American Football, wollt Ihr Eure Initiative auch auf andere Sportarten ausweiten?

FRF ist eine Haltung, die sich nicht auf Basketball beschränkt. Wenn sich die Idee auf andere Sportarten ausweitet, so freut uns das.  Wir waren ja vor kurzem zum ersten Mal live bei einem American Football Spiel  und es war sehr spannend die Spieler und Fans kennenzulernen die seit Monaten diese tollen Fotos vom American Football in die Facebookgruppe stellen, und sogar einen grandiosen Videoclip produziert haben. Es ist sicher nicht unser primäres Vorhaben FRF auf andere Sportarten auszuweiten, aber es wird sich langfristig verselbständigen und sich genau dahin weiterverbreiten.

Wie ist das Verhältnis zu örtlichen Fanclubs?

Der Vorstand und die meisten FrF Mitglieder sind jeweils in ihren Heimatfanclubs aktive Mitglieder, treten bei FrF Events mit der Fankleidung ihrer Heim- Mannschaft auf und ergeben ein buntes Bild, Liga übergreifend, welches den positiven Aspekt von FrF in idealer Weise zum Ausdruck bringt:  Fans aus allen möglichen Fanclubs und Vereinen in der BBL, ProA, ProB, usw zelebrieren gemeinsam ihre Basketballleidenschaft unter Wahrung ihrer Identität und Unterstützung des eigenen Teams, quasi in freundschaftlicher Rivalität.

Ein Grundsatz von FRF ist das persönliche Engagement der Mitglieder und das entschiedene Eintreten für Respekt gegenüber den anderen Fans. Es zeichnet unsere Mitglieder aus, dass sie sich ihre Meinung nicht durch Gruppenzwänge vorschreiben lassen.

Die Mehrheit der Fanclubs hat keinerlei Berührungsängste,  sondern sieht uns eher als Bereicherung der Fanszene. Das zeigt sich auch durch vielfältige Verlinkungen auf unserer Website und entsprechende Kooperationen.

Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft?

Für uns ist es wichtig, dass nicht Personen, uns eingeschlossen, sondern die Ideen und Aktionen von FRF im Vordergrund stehen. Unser Verein ist überörtlich tätig. Wir möchten in der BBL und in den unteren Ligen unsere Mitglieder begrüßen.  Fans  sind nicht in Ligen kategorisiert, sie sind universell und so vermischt FRF auch die Fangemeinden aus den verschiedenen Ligen/Ebenen der Basketballlandschaft.  Diese Fangemeinschaft möchten wir wachsen sehen.  Ein weiteres Ziel ist die Intensivierung und der Ausbau unserer wichtigen Kooperationen mit der BBL, Basketball Aid und dem Fanclub der Deutschen Nationalmannschaft. Zudem werden wir die Zusammenarbeit mit dem BMI und deren Aktion Verein(t) gegen Rechtsextremismus fortführen. Das BMI unterstützt uns durch vielfältige Angebote für unsere Mitglieder, wie z.B. Seminare, Banner für Aktionen und sonstiges Werbematerial.  Langfristig ist es wünschenswert einen vereinsunabhängigen Sponsor zu finden der hinter unserer Sache steht und diese auch finanziell unterstützt.

Wir hoffen dass wir mit unserer Initiative entscheidend dazu beitragen, dass die Fans sich bewusst werden, dass sie in jeder Halle zu Gast sind. Eine Verbesserung der Situation für uns Fans als Gemeinschaft kann also nur erreicht werden, wenn wir uns zuhause für eine gute Behandlung der Gastfans einsetzen und unsere Gäste entsprechend respektieren, nach unserem Motto:

FANS RESPECT FANS – always and everywhere!

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Nov 08 2012

Übergabe des Vereinspins an Stacey Sandlin Veikalas am 3.11.2012 in Bonn

Am 3.11.2012 war es endlich soweit:

Während der Halbzeit des Spiels der Telekom Baskets vs EWE Oldenburg, wurden Stacey Sandlin Veikalas, unserem neuen Ehrenmitglied von Fans respect Fans e.V, und Ehefrau von Benas Veikalas, Spieler der TELEKOM Baskets,  die „Insignien“ der Mitgliedschaft, Urkunde, Pin und Fanschal,  überreicht.  Diese ehrenvolle Aufgabe übernahm dankenswerterweise Frank Sandgathe, ebenfalls neues Mitglied des Vereins.  Ganz herzlichen Dank, Frank, dass Du das übernommen hast.  Wir freuen uns sehr auch Dich im Verein begrüssen zu können.  Die Zusammenarbeit mit Stacey im Sinne von Fans respect Fans wird sicher ein Highlight für uns, denn ihre Ideen und ihr Einsatz sind unerschöpflich und erste Pläne für schöne Initiativen bestehen bereits die sicher bald konkretisiert werden.  Vielen Dank, Stacey, dass Du bereit bist diesen Einsatz für unsere Initiative zu leisten, die Notwendigkeit erkannt hast und dafür einstehen willst.

 

Nach der Übergabe, Gruppenfoto mit allen Beteiligten
Foto: Sebastian Derix

Übergabe des Fanschals
Foto: Sebastian Derix

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Aug 03 2012

Tuchi – die Bonner Fanlegende …

Tuchi....

Tuchi ein Bonner Fan mit Leib und Seele

Es begann vor etwa 6 Monaten …… Fans respect Fans, unser Projekt hat natürlich, von Anfang an, klar gezeigt dass wir “Mitstreiter“ brauchen um unsere Botschaft erfolgreich weiterzutragen!, Das bedeutete, dass wir nach relativ kurzer Zeit an dem Punkt waren zu überlegen: wen beziehen wir in unser Projekt mit ein, wie organisieren wir unser Projekt?

Uns war dann aber schnell klar, dass wir in allen BBL Standorten mindestens eine Vertrauensperson, idealerweise mehrere, brauchen um das umzusetzen was unser Ziel war, nämlich Basketball Freundschaften in ganz Deutschland zu schaffen, ein Netzwerk von Fans aufzubauen das sich kennt und für eine respektvolle Fankultur im Basketball einsteht.

Nachdem unsere Facebook Gruppe gegründet war war es in vielen Standorten ein „Selbstläufer“, denn viele BB Fans wollten mitarbeiten und meldeten sich freiwillig. Nicht bei allen BB Standorten war das der Fall, manchmal fiel es ganz schön schwer, Fans zu motivieren mitzumachen!

Einer meiner Herausforderungen war Bonn. Diese Arena war uns immer etwas fremd wenn wir dort waren, es war nie der enge Kontakt zu Fans, die Atmosphäre immer etwas distanziert. In unserer Arena waren meistens nicht sehr viele ans anwesend, zumindest wenig Berührung. Vielleicht gerade deshalb war es mir ein Anliegen jemanden zu finden für unsere Sache. Nachdem ich einen Bonner als Freund hatte, nahm ich mir den Mut und schrieben ihn an. Christian Tuchbreiter „Tuchi“, ein Urgestein der BBL-Fangemeinde und des Basketballs, wie mir erst später klar wurde. Eigentlich hatte ich, wie bei fast allen Anschreiben, gedacht dass es quasi ein Selbstläufer ist, und die Antwort freudestrahlend positiv ausfallen würde auf meine Frage zur Mitarbeit. Umso erstaunter, wenn nicht geschockt, war ich über die Antwort die kam:

„ vielen Dank für deine Nachricht – ich verfolge schon seit einiger Zeit die Einträge eurer Aktion und finde es gut, dass diese von euch gestartet wurde!!!

Wahrscheinlich bin ich aber der falsche Ansprechpartner für euch…zur Erklärung möchte ich ein „klein bisschen“ weiter ausholen:

Ich bin seit dem Aufstieg der Bonner 1996 sehr regelmäßig bei allen Heim- und Auswärtsspielen des Baskets-Teams dabei. Bis vor 3-4 Jahren konnte ich die verpassten Spiele über alle Jahre hinweg „an einer Hand“ abzählen. Das änderte sich erst durch meine private Situation vor 4 Jahren, weil ich die Wochenenden meist in Frankfurt (auch beim BB) verbrachte.

In den ganzen Jahren entwickelten sich (auch durch 13 Fanclub-Turnier, bei denen ich bis letztes Jahr ebenfalls kein einziges verpasste) zu Fans an JEDEM Standort Freundschaften. Es wurde sich immer respektiert und eine besondere „Aktion“ war niemals notwendig – bei jeder Auswärtsfahrt hat man sich darauf gefreut, Bekannte zu treffen…

Auch europäisch war ich in jedem Jahr mehrfach unterwegs, so z.B. auch in Perm (Ural).

In der laufenden Saison, speziell seit Jahresbeginn, hat sich mein Schwerpunkt wieder Richtung Bonn verlagert und ich habe diese Saison wieder fast jedes Auswärtsspiel – besonders die letzten, entscheidenden, mitgenommen.

Eine Ausnahme gibt es dabei aber. Seit 4 Jahren fahre ich nicht mehr nach Bamberg, weil es für mich persönlich ziemlich unerträglich geworden ist und die Behandlung vor Ort mir sämtliche Freude, die sonst jede Auswärtsfahrt mit sich bringt, verdirbt. Das tut mir leid für meine vielen lieben Bekannten in Bamberg, die ich dadurch nicht mehr so häufig, bzw. gar nicht mehr, sehe…

Ich finde es gut, dass ihr persönlich versucht, aus der Bamberger Fanschaft heraus, auf andere Fans zuzugehen und hoffe, dass ihr Erfolg mit eurer Aktion habt. Das ist allerdings schwierig, denn ihr kämpft gegen einen Ruf an, den sich, speziell in den letzten 6-7 Jahren, euer Verein und ein Großteil eures Publikums durch den „gastfeindlichen“ Umgang mit den auswärtigen Fans stetig „erarbeitet“ hat. Ich wünsche euch viel Glück dabei! Vielleicht lässt sich der Verein ja auch anstecken und handelt nach dem Motto „BBB respect ALL Fans“, oder so ähnlich…

Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür, dass ich, wenn ich selbst nicht vor Ort bin, ein schlechter Ansprechpartner für die Aktion auf Bonner Seite bin – ihr könnt euch aber sicher sein, dass ich jeden Fan, egal woher, respektiere!!! “

Nachdem ich diese Nachricht von Tuchi gelesen hatte, konnte ich es kaum glauben. Mit einem Schlag war mir klar dass es unser Projekt wirklich braucht, wenn solche „Zustände“ herrschen. Ich konnte mir nicht vorstellen wie es dazu kommt dass man irgendwo nicht mehr hinfährt weil sich einem eine derartige negative Situation entgegenstellt. Auch wir hatten schon weniger schöne Erlebnisse in anderen Arenen, aber nicht in dem Ausmass dass man da nicht mehr hinfahren würde. Ebenso war mir klar dass es eigentlich genau solche Typen wie Tuchi braucht in der Szene, kontrovers, hardcore, einer der durch Dick und Dünn geht für sein eigenes Team, und trotzdem, wenns drauf ankommt, vor und nach dem Spiel mit den gegnerischen Fans „Freund“ ist oder zumindest respektvoll umgeht. Es war leider nicht möglich Tuchi bisher aktiv in unsere Gruppe einzubinden, aber er ist Mitglied und darauf bin ich extrem stolz, dass er sich dazu bekennt!! Er war dieses Jahr auch wieder beim FCT in Breitengüssbach zu finden, was ich als gutes Zeichen und Annäherung an Bamberg deute 😉

In der Zwischenzeit brachte ja ein Playoff Spiel in Bonn für uns die Wende, unsere Aktion „Fans respect Fans“, vor allem mit Stacey Veikalas, vielen anderen Fans, und folglich auch der Aufruf von Benas Veikals unsere Aktion zu unterstützen, hat eine drastische Wende gebracht, zumindest für uns im Telekom Dome. Die „Hüpforgie“ beim Playoff Spiel hat uns als „Freakcity“ wieder nicht schön aussehen lassen, aber wir werden in der nächsten Saison sehen wie es sich weiterentwickelt wenn der „Korb gefestigt“ ist. Mit dem „Hüpftest“ zu warten bis die Bonner Fans wieder anwesend sein werden, steht uns nicht gut an und man kann nur hoffen dass der Korb „sitzt“ wenn‘s wieder losgeht.

Und die Hoffnung, dass Tuchi vielleicht doch beim nächsten Spiel in Freakcity aus dem Fanbus der Bonner Fans aussteigt,oder mit einem gemieteten Kleinbus anreist (grins) geb ich nicht auf!! Er sollte es testen, sehen ob Freakcity sich gewandelt hat. Er sollte die Fans sehen die sich zu unserem Projekt bekennen, nicht die die vielleicht pöbeln. Die darf man nicht durch Beachtung aufwerten. Tuchi hat uns ja für unsere Aktion, gerade in Bamberg, viel Glück gewünscht, aber seine Worte schienen mir etwas zweifelnd. Gerade deshalb ist es uns eine Herausforderung ihm das Gegenteil zu beweisen. Dass die positive Seite von Freakcity überwiegt, wir total „Rivalen“ aber gleichzeitig Freunde sein können.

Tuchi, und eins noch an Dich: gib Freakcity eine Chance, auch wir gehören zur BBL und möchten dass Auswärtsfans gern zu uns kommen und uns nicht pauschal abstempeln.

Und Breitengüssbach war ja schon mal ein Anfang und eine Annäherung…………….

Schöne restliche Offseason und vielleicht gewinnen wir dich ja doch noch als Botschafter für „Fans respect Fans“ – es wäre eine Ehre für uns! Der Anfang von FrF hast du ja schon gemacht, wie man hier sieht:

 

Tuchi und Fans respect Fans …..

 

Zitat mit freundlicher Genehmigung von Christian Tuchbreiter.

 

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Mai 20 2012

Nachlese – ALBA AUS und „Faneffekte“

Ich hatte aus beruflichen Gründen 4 Tage kein Facebook, kein schönen dunk und kein fans respect fans – wobei letzteres gilt ja immer ;-). Kaum zu glauben, was in der Zwischenzeit alles „passiert“ ist…nicht nur im Basketball:

– Fortuna gegen Hertha – Montag geht’s in die nächste Runde und Hertha steht am Abgrund

– ALBA verliert in Würzburg – das AUS im Viertelfinale – wieder kein Titel.

Dienstag war ein schwarzer Tag für den Berliner Sport…

Ich habe also viel verpasst, aber – wie ich bei der Nachlese merke – ich habe viel mehr als die sportlichen Fakten der ALBA Niederlage oder des Bamberger Halbfinaleinzugs verpasst. Für mich standen zwischen den Zeilen dieser Berichte und Posts die Fanbeziehungen im Mittelpunkt – da war einiges los. Über meine Eindrücke zu den Faneffekten von

– ALBA und Bamberg nach dem ALBA AUS

– Bonn und Bamberg nach dem Bonner AUS

und den internen Fanbeziehungen während der PlayOffs innerhalb der mir näher bekannten Vereine will ich ein paar Worte verlieren.

It’s the PlayOffs, Baby! Und kaum geht es richtig los, ist ALBA auch schon raus. Die Reaktionen unmittelbar nach dem Spiel waren sehr einheitlich (hab das ALBA Spiel in einer Bar verfolgt) – wir Fans waren am Boden zerstört, einige wortlos – weniger über die Niederlage, sondern viel mehr über die Art und Weise. Was war passiert?

Rückschwenk zum letzten Juni. ALBA spielt durchwachsene PlayOffs – nach einer noch durchwachseneren Saison – aber endlich war das Herz in die Mannschaft zurück gekehrt. Ich erinnere mich z.B. an Spiel 3 in Bamberg, als Heiko gekämpft hat bis zum Umfallen und in Spiel 5 als ALLE bis zur letzten Sekunde mit vollem Einsatz und Glauben an sich dabei waren. Verloren haben wir trotzdem, aber in einer Art und Weise, dass ALBA Meister der Herzen war. Wir hatten endlich auch in Berlin ein Team das „Mit LEIB und SEELE“ Basketball spielte und lebte. Continue reading

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Mai 16 2012

Bonn? Bon!

Viertelfinale Brose Basket vs. Telekom Baskets Bonn – Bericht in WWW.FREAKLOUNGE.DE

[important]

Bamberger Fan-Zitat aus „schönen Dunk“:

„…Es war schön, die Atmosphäre herzlich und was die Beziehung zwischen den Fangruppen anbelangt, so scheint eine neue Ära eingeleitet zu sein…“

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[warning] Stacey Sandlin Veikalas Hey you guys were so great last night for your support you now have a new member of fan respect fans – thank yo from the bottom of my heart :)[/warning]

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Bonner Fan-Zitat aus „schönen Dunk“:

„…Vor der Runde hieß es noch „bloß nicht nach Bamberg“, nicht nur aus sportlichen Gründen, sondern auch (so war es zumindest bei mir) aufgrund von weniger schönen Erlebnissen im Fanumfeld in früheren Jahren; heute morgen hab ich meinem Sohn versprochen, dass wir in der nächsten Hauptrunde zusammen nach Bamberg fahren und möglichst ein Wochenende da verbringen werden…“

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Mai 05 2012

Feuertaufe bestanden

Während Ulli mit den Eisbären in München bei den BIGREDS war, habe ich am Samstag Nachmittag die DJK Mädels mit angefeuert. Danach kurzer T-Shirt Wechsel von Grün auf Rot und dann gings in die Stechert Arena. Der BBC Bayreuth war zu Gast, ein Lokal-Derby, das einen besonderen Reiz hat wegen der Rivalität, die historische Wurzeln hat. Da war ich schon sehr gespannt, wie denn unsere Aktion ankommen würde. Die Bayreuther waren heuer in Feier-Stimmung, da ihre Mannschaft im letzten Spiel unbekümmert aufspielen konnte, er war ja schon alles klar, kein Abstieg und keine Playoffs für den BBC. Ob ich denn überhaupt jemand dazu bewegen konnte mit uns „Hallstadtern“ ein Foto zu machen, mit unserem Motto?

Nachdem die Bayreuther nach Spielende noch ausgiebig in der Halle gefeiert hatten, haben sich doch einige im Eingangsbereich eingefunden und waren bereit für das Foto. Da war es schon fast wieder schwierig, einige Brose-Fans mit ins Bild zu bekommen.

Letztendlich war das Ding dann im Kasten und der Nachweis war erbracht: Das geht überall und jederzeit.IMG 2907

Allerdings gab es offensichtlich danach an anderer Stelle Diskussionen, wie denn diese Aktion zu bewerten sei, und ob es angebracht ist, sich mit dem Gegner so freundschaftlich ablichten zu lassen. Ich meine aber, dass genau dies eine persönliche Freiheit des Einzelnen ist und bleiben muss.

Wir kuscheln nicht mit dem Gegner, wir kämpfen jeder auf seiner Seite mit Herzblut für die jeweilige Mannschaft. Aber wir alle lieben den Basketballsport. Und mir ist ein engagierter BBCler, Bonner, Bembel, Albanese, Veilchen – kurzum alle Fans, die vollen Einsatz zeigen und dabei faire Gastgeber und Gäste bleiben 10mal näher als manche „Zuschauer“ der eigenen Trikot-Farbe.

Wir müssen nicht unbedingt alle miteinander Freunde sein oder werden wollen. Aber eines soll ganz klar das Ziel dieser Aktion sein, und deswegen steht auf unserem Logo eben nicht „kuscheln“ sondern: RESPEKT.

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