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Aug 03 2012

Tuchi – die Bonner Fanlegende …

Tuchi....

Tuchi ein Bonner Fan mit Leib und Seele

Es begann vor etwa 6 Monaten …… Fans respect Fans, unser Projekt hat natürlich, von Anfang an, klar gezeigt dass wir “Mitstreiter“ brauchen um unsere Botschaft erfolgreich weiterzutragen!, Das bedeutete, dass wir nach relativ kurzer Zeit an dem Punkt waren zu überlegen: wen beziehen wir in unser Projekt mit ein, wie organisieren wir unser Projekt?

Uns war dann aber schnell klar, dass wir in allen BBL Standorten mindestens eine Vertrauensperson, idealerweise mehrere, brauchen um das umzusetzen was unser Ziel war, nämlich Basketball Freundschaften in ganz Deutschland zu schaffen, ein Netzwerk von Fans aufzubauen das sich kennt und für eine respektvolle Fankultur im Basketball einsteht.

Nachdem unsere Facebook Gruppe gegründet war war es in vielen Standorten ein „Selbstläufer“, denn viele BB Fans wollten mitarbeiten und meldeten sich freiwillig. Nicht bei allen BB Standorten war das der Fall, manchmal fiel es ganz schön schwer, Fans zu motivieren mitzumachen!

Einer meiner Herausforderungen war Bonn. Diese Arena war uns immer etwas fremd wenn wir dort waren, es war nie der enge Kontakt zu Fans, die Atmosphäre immer etwas distanziert. In unserer Arena waren meistens nicht sehr viele ans anwesend, zumindest wenig Berührung. Vielleicht gerade deshalb war es mir ein Anliegen jemanden zu finden für unsere Sache. Nachdem ich einen Bonner als Freund hatte, nahm ich mir den Mut und schrieben ihn an. Christian Tuchbreiter „Tuchi“, ein Urgestein der BBL-Fangemeinde und des Basketballs, wie mir erst später klar wurde. Eigentlich hatte ich, wie bei fast allen Anschreiben, gedacht dass es quasi ein Selbstläufer ist, und die Antwort freudestrahlend positiv ausfallen würde auf meine Frage zur Mitarbeit. Umso erstaunter, wenn nicht geschockt, war ich über die Antwort die kam:

„ vielen Dank für deine Nachricht – ich verfolge schon seit einiger Zeit die Einträge eurer Aktion und finde es gut, dass diese von euch gestartet wurde!!!

Wahrscheinlich bin ich aber der falsche Ansprechpartner für euch…zur Erklärung möchte ich ein „klein bisschen“ weiter ausholen:

Ich bin seit dem Aufstieg der Bonner 1996 sehr regelmäßig bei allen Heim- und Auswärtsspielen des Baskets-Teams dabei. Bis vor 3-4 Jahren konnte ich die verpassten Spiele über alle Jahre hinweg „an einer Hand“ abzählen. Das änderte sich erst durch meine private Situation vor 4 Jahren, weil ich die Wochenenden meist in Frankfurt (auch beim BB) verbrachte.

In den ganzen Jahren entwickelten sich (auch durch 13 Fanclub-Turnier, bei denen ich bis letztes Jahr ebenfalls kein einziges verpasste) zu Fans an JEDEM Standort Freundschaften. Es wurde sich immer respektiert und eine besondere „Aktion“ war niemals notwendig – bei jeder Auswärtsfahrt hat man sich darauf gefreut, Bekannte zu treffen…

Auch europäisch war ich in jedem Jahr mehrfach unterwegs, so z.B. auch in Perm (Ural).

In der laufenden Saison, speziell seit Jahresbeginn, hat sich mein Schwerpunkt wieder Richtung Bonn verlagert und ich habe diese Saison wieder fast jedes Auswärtsspiel – besonders die letzten, entscheidenden, mitgenommen.

Eine Ausnahme gibt es dabei aber. Seit 4 Jahren fahre ich nicht mehr nach Bamberg, weil es für mich persönlich ziemlich unerträglich geworden ist und die Behandlung vor Ort mir sämtliche Freude, die sonst jede Auswärtsfahrt mit sich bringt, verdirbt. Das tut mir leid für meine vielen lieben Bekannten in Bamberg, die ich dadurch nicht mehr so häufig, bzw. gar nicht mehr, sehe…

Ich finde es gut, dass ihr persönlich versucht, aus der Bamberger Fanschaft heraus, auf andere Fans zuzugehen und hoffe, dass ihr Erfolg mit eurer Aktion habt. Das ist allerdings schwierig, denn ihr kämpft gegen einen Ruf an, den sich, speziell in den letzten 6-7 Jahren, euer Verein und ein Großteil eures Publikums durch den „gastfeindlichen“ Umgang mit den auswärtigen Fans stetig „erarbeitet“ hat. Ich wünsche euch viel Glück dabei! Vielleicht lässt sich der Verein ja auch anstecken und handelt nach dem Motto „BBB respect ALL Fans“, oder so ähnlich…

Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür, dass ich, wenn ich selbst nicht vor Ort bin, ein schlechter Ansprechpartner für die Aktion auf Bonner Seite bin – ihr könnt euch aber sicher sein, dass ich jeden Fan, egal woher, respektiere!!! “

Nachdem ich diese Nachricht von Tuchi gelesen hatte, konnte ich es kaum glauben. Mit einem Schlag war mir klar dass es unser Projekt wirklich braucht, wenn solche „Zustände“ herrschen. Ich konnte mir nicht vorstellen wie es dazu kommt dass man irgendwo nicht mehr hinfährt weil sich einem eine derartige negative Situation entgegenstellt. Auch wir hatten schon weniger schöne Erlebnisse in anderen Arenen, aber nicht in dem Ausmass dass man da nicht mehr hinfahren würde. Ebenso war mir klar dass es eigentlich genau solche Typen wie Tuchi braucht in der Szene, kontrovers, hardcore, einer der durch Dick und Dünn geht für sein eigenes Team, und trotzdem, wenns drauf ankommt, vor und nach dem Spiel mit den gegnerischen Fans „Freund“ ist oder zumindest respektvoll umgeht. Es war leider nicht möglich Tuchi bisher aktiv in unsere Gruppe einzubinden, aber er ist Mitglied und darauf bin ich extrem stolz, dass er sich dazu bekennt!! Er war dieses Jahr auch wieder beim FCT in Breitengüssbach zu finden, was ich als gutes Zeichen und Annäherung an Bamberg deute 😉

In der Zwischenzeit brachte ja ein Playoff Spiel in Bonn für uns die Wende, unsere Aktion „Fans respect Fans“, vor allem mit Stacey Veikalas, vielen anderen Fans, und folglich auch der Aufruf von Benas Veikals unsere Aktion zu unterstützen, hat eine drastische Wende gebracht, zumindest für uns im Telekom Dome. Die „Hüpforgie“ beim Playoff Spiel hat uns als „Freakcity“ wieder nicht schön aussehen lassen, aber wir werden in der nächsten Saison sehen wie es sich weiterentwickelt wenn der „Korb gefestigt“ ist. Mit dem „Hüpftest“ zu warten bis die Bonner Fans wieder anwesend sein werden, steht uns nicht gut an und man kann nur hoffen dass der Korb „sitzt“ wenn‘s wieder losgeht.

Und die Hoffnung, dass Tuchi vielleicht doch beim nächsten Spiel in Freakcity aus dem Fanbus der Bonner Fans aussteigt,oder mit einem gemieteten Kleinbus anreist (grins) geb ich nicht auf!! Er sollte es testen, sehen ob Freakcity sich gewandelt hat. Er sollte die Fans sehen die sich zu unserem Projekt bekennen, nicht die die vielleicht pöbeln. Die darf man nicht durch Beachtung aufwerten. Tuchi hat uns ja für unsere Aktion, gerade in Bamberg, viel Glück gewünscht, aber seine Worte schienen mir etwas zweifelnd. Gerade deshalb ist es uns eine Herausforderung ihm das Gegenteil zu beweisen. Dass die positive Seite von Freakcity überwiegt, wir total „Rivalen“ aber gleichzeitig Freunde sein können.

Tuchi, und eins noch an Dich: gib Freakcity eine Chance, auch wir gehören zur BBL und möchten dass Auswärtsfans gern zu uns kommen und uns nicht pauschal abstempeln.

Und Breitengüssbach war ja schon mal ein Anfang und eine Annäherung…………….

Schöne restliche Offseason und vielleicht gewinnen wir dich ja doch noch als Botschafter für „Fans respect Fans“ – es wäre eine Ehre für uns! Der Anfang von FrF hast du ja schon gemacht, wie man hier sieht:

 

Tuchi und Fans respect Fans …..

 

Zitat mit freundlicher Genehmigung von Christian Tuchbreiter.

 

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Jul 02 2012

Und wir haben Breitengüßbach überlebt …Veilchenpower pur!!!

…. Orginalbericht von Christian Zigenhorn, mit freundlicher Genehmigung:

Am vergangenen Wochenende (29. Juni – 1. Juli) fand in Breitengüßbach zum 15. Mal das bundesweite Fanclubturnier (FCT) statt. Während Fastbreak Trier bereits zum fünften Mal den Titel erringen konnte, erreichte das Team von Veilchen-Power aus Göttingen mit Platz 9 zum ersten Mal einen einstelligen Tabellenplatz.
Das FCT begann am Freitag mit der Auslosung der Gruppenphase. Gleich als zweites wurde das Team von Veilchen-Power gezogen und damit als Gruppenkopf der Gruppe B zugewiesen. Die Freude darüber währte nur wenige Sekunden bis das Teams realisierte, dass dies gleichzeitig bedeutete, am Samstag gleich das allererste Spiel um 8 Uhr morgens austragen zu müssen. Die weitere Auslosung ergab als Gruppengegner das Team der Allianz Baskets Bamberg, die Fans des Nürnberger BC, den Block 212 Berlin, Frankenpower, Quakenbrück, das Rudel I aus Weißenfels, das Schönen-Dunk Funteam und die Skybembels aus Frankfurt. Den Rest des Abends wurde vor allem das Wiedersehen mit vielen guten Freunden gefeiert.

Zum Erstaunen aller ist das Veilchen-Power-Team am nächsten Morgen um 7:45 Uhr vollständig in der Halle erschienen. In den ersten Minuten startete das Team in lila mit seiner Startaufstellung (Jennifer Schygulla, Julian Süssemilch, Simon Schiller, Oskar Rudolph und Daniel Berndt) fulminant und lag schnell mit 7:0 gegen die Allianz Baskets Bamberg in Führung. Danach ist der Gegner leider doch noch aufgewacht. Trotz großem Kampf ging dieses Spiel am Ende knapp mit 19:25 verloren. Aufgrund der Tatsache, dass die Bamberger entgegen der üblichen Gepflogenheiten als einziges Team mit einem Pro B-Spieler sowie zwei DBBL-Spielerinnen angetreten sind, eine durchaus respektable Leistung.
Deutlich erfreulicher waren die Ergebnisse in den folgenden Spielen: es folgten Siege gegen Nürnberg (16:8), Frankenpower (20:13) und Block 212 (21:15). Der Spaß stand für das Veilchen-Power-Team dabei immer im Vordergrund, so dass alle Spieler auf ihre Spielzeit kamen und auch einige Spaßaktionen zusammen mit dem Gegner gestartet werden konnten.

Eindeutiger Höhepunkt auf dem Parkett war dann die Begegnung mit dem Team Quakenbrück. Diese aus mehreren Städten zusammengesetzte Mannschaft musste jedoch letztlich ohne einen einzigen Quakenbrücker auskommen. Die beiden Teams einigten sich vor dem Spiel auf einen ganz besonderen Spielmodus: die Spieler beider Teams mussten sich jeweils sieben Mal um eine auf dem Boden stehende Flasche drehen, um direkt im Anschluss einen Dreier zu versuchen; bei einem Treffer ist der jeweilige Spieler direkt erneut an der Reihe. Quakenbrück ging schnell mit 3:0 in Führung. Bei diesem Spielstand blieb es über lange Minuten, bis Christian Zigenhorn an der Reihe war. Er versenkte gleich drei Dreier in Folge im gegnerischen Korb und erzielte damit mehr Punkte als in allen bisherigen FCT-Spielen der vergangenen Jahre zusammen. Quakenbrück gelang noch der Anschlusstreffer zum 9:6, der Sieg ging jedoch verdient an Göttingen.

In den folgenden Spielen wurde wieder unter den üblichen Basketball-Regeln gespielt, neben einem 20:17-Sieg gegen das Rudel I gab es eine 12:25-Niederlage gegen das Team der Internetplattform schoenen-dunk.de. Zum Abschluss der Gruppenphase stand das Spiel gegen die Freunde aus Frankfurt auf dem Spielplan. Ein Schiedsrichter konnte für dieses Spiel nicht mehr aufgetrieben werden, so dass es niemanden mehr gab, der in der Schlussphase die gleichzeitige Anwesenheit aller Spieler beider Teams auf dem Spielfeld ahnden konnte. Am Ende zeigte die Anzeigentafel ein leistungsgerechtes 19:11 für Göttingen an.
Nur kurz währte die Enttäuschung beim Blick auf die Abschlusstabelle: mit sechs Siegen und zwei Niederlagen landete Veilchen-Power auf dem dritten Platz der Vorrundengruppe. Da in den beiden anderen Vorrundengruppen die Tabellendritten ebenfalls nur zwei Niederlagen und ein besseres Korbverhältnis aufwiesen, aber nur die beiden besten Gruppendritten ins Viertelfinale einziehen konnten, war die Finalrunde knapp verpasst.

Am späteren Abend kam es dann zu einem größeren Einsatz der Breitengüßbacher Feuerwehr auf dem Zeltplatz. Dieser wurde jedoch nicht durch den Campingkocher von Chefkoch Lukas Liebert – der seinem Team ein hervorragendes Essen zubereitete – ausgelöst, sondern durch ein extremes Unwetter. Einige Zelte flogen durch die Luft, andere wurden durch die Wassermassen geflutet: der Zeltplatz musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Bis auf eine unangenehme Begegnung einer Frankfurter Teilnehmerin mit einem Hering gab es glücklicherweise keine Verletzungen, so dass sich die Schäden primär auf die Zelte und den Spielplan beschränkten. Die Teilnehmer, die sich für die Übernachtung auf dem Zeltplatz entschieden hatten, wurden kurzerhand in die Spielhalle umquartiert. Die gute Laune wurde dadurch jedoch kaum geschmälert und so ertönten schnell die ersten Gesänge der Fanclubs in der Halle: „Und wir haben Breitengüßbach überlebt …“
Der für den Sonntag geplante Spielplan konnte aufgrund notwendiger Aufräumarbeiten jedoch nicht wie geplant durchgeführt werden, bis auf die Finalrunden wurden alle Platzierungsspiele abgesagt. So stand für das Veilchen-Power-Team ohne weitere Spiele der hervorragende 9. Platz fest und man konnte sich auf das Anfeuern im Finale zwischen Fastbreak Trier und dem Fun Team Das Rudel II konzentrieren, welches die Trierer verdientermaßen für sich entscheiden konnten. Als MVP wurde die Trierer Legende Axel „Aggy“ Mock gekürt, der sich als Physio bereits seit Jahren um die Blessuren der FCT-Teilnehmer kümmert.

Team Veilchen-Power Göttingen: Daniel Berndt, Christopher Gröling, Ron Lambrecht, Lukas Liebert, Oskar Rudolph, Dany Sander, Simon Schiller, Jennifer Schygulla, Simon Sittel, Julian Süssemilch und Christian Zigenhorn.

 


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