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Mai 06 2016

Interview mit Wolfgang Heyder

WHWolfgang Heyder führte als Manager die Bamberger Basketballer zu etlichen Meisterschaften und Pokalsiegen. Ich freue mich, dass er sich für dieses Interview Zeit genommen hat.

Wie sind Sie zum Basketball gekommen? 

  • Ich bin klassisch über die Schule zum Basketball gekommen, wir hatten einen sehr engagierten Lehrer, der die gesamte Klasse gleich in den Verein geschickt hat. Der spätere Bamberger Manager Hans Herbst war dann über etliche Jahre der Trainer!

Was interessiert Sie so am Basketball?

  • Basketball gefällt mir wegen seiner attraktiven Athletik, seines Teamgedankens, der sehr ausgeprägt ist, als Multikulti Weltsportart und des positiven Spirits aller Beteiligten untereinander.

Wie stehen Sie zu dem Thema Fairness im Basketball ?

  • Ich denke, das Fairness untereinander ja kein sportliches Thema sondern ein gesellschaftlich relevantes ist und der SPORT, Leistungssport im Speziellen eine hervorragende Plattform darstellt, das zu lernen und beispielhaft zu leben!

Wie fing alles an als Manager?

  • Ich war ja über 20 Jahre Trainer im Hochleistungsbereich mit Leib und Seele, bei meinem Engagement in der 2. Liga in Breitengüssbach wurde der damalige Hauptsponsor G.Tröster TSK gefragt, den Bundesligisten Bamberg zu übernehmen, der vor dem Aus stand und er hat das von meinem Mitwirken abhängig gemacht ….!

Wie sind Sie zu Fans respect Fans gekommen?

  • Ulli und Walter Schell haben mich damals als Manager angesprochen, haben mir Ihre Idee vorgestellt, auch wo es mit den Fans noch den ein oder anderen größeren Konflikt gab und ich war sofort davon überzeugt

Was gefällt Ihnen an Fans respect Fans?

  • Mir gefällt, dass es Fans respect Fans wirklich gelungen ist, die Fan Gruppen aller Vereine zusammen zu führen! Heute gibt es natürlich auch noch Rivalität, aber nie feindselig, sondern es ist eine Basketball Fan Community entstanden, ganz klar ein Verdienst von Fan respect Fans!

Haben Sie früher auch mal selbst Basketball gespielt, wenn ja bei welchen Vereinen?

  • Klar habe ich gespielt bis Regionalliga mit viel Training, mehr oder weniger untalentiert, aber mit großem Ehrgeiz bei 1860 Bamberg, Jahn Bamberg, Eintracht Bamberg, nur bis 20, habe mit 21 schon die Zweitligamannschaft der BG Bamberg übernommen!

Was haben Sie noch vor im Basketball Geschäft?

  • Ich bin ja noch bis 1.6. beim Handball in Coburg, was übrigens sehr erfolgreich mit drei Aufstiegen in erste Liga, dritte Liga und im Jugendbereich enden wird, dann würde ich gerne wieder im Basketball arbeiten in einer ehrgeizigen Organisation, die Ziele hat, mal schauen, ob sich etwas entwickelt!

Was war Ihr schönstes Ereignis im Basketball?

  • Es gab viele, sehr viele tolle Erlebnisse im Basketball, für mich war es die Meisterschaft in der U20 2002 mit Breitengüssbach und natürlich nach drei Anläufen die Meisterschaft 2005, die erste mit Dirk Bauermann!

Was ist Ihr größtes Hobby neben Basketball?

  • Ich bin ein leidenschaftlicher Kabarettfan und Saunagänger!

Vielen Dank für das Interview Herr Heyder!

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Jan 05 2016

Mein Basketballjahr 2015!!!!

Privat war es in der ersten Jahreshälfte geprägt von Höhen und Tiefen, vom Verlust des Jobs, von der Pflege und schliesslich vom Tod meiner Mutter, keine leichte Zeit. Es gab eine Zeit der Trauer, aber dann danach auch Zeit sich wieder aufzurappeln und nach vorne zu blicken.In der zweiten Jahreshälfte ging es dann stetig berauf, und mehrere Highlights standen an. Allem voran die Vorbereitungsspiele der Nationalmannschaft und natürlich die Europameisterschaft in Berlin und Lille.

Obwohl diese EM nicht geprägt war von der Nähe zum unmittelbaren Basketballgeschenen direkt mit dem Team, wie es in Slowenien 2013 der Fall war, war es doch eine tolle Woche!  Naturgemäss war das Team dieses Mal durch die Teilnahme von Dirk Nowitzki mehr abgeschirmt als sonst,  der Kontakt der Fans untereinander jedoch unschlagbar!  Nach wunderbaren Vorbereitungsspielen in Wetzlar, Bremen,

Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft  Deutschland vs Kroatien in Bremen

Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft Deutschland vs Kroatien in Bremen

UNCSB Fans in Lille

FrF und UNCSB Fans in Lille

Köln und Straßburg zeichneten sich die Berliner als tolle Gastgeber der EM aus.  Die Stimmung in der Mercedes Benz Arena war gigantisch, das Erlebnis mit 40 Trommlern einzigartig und die Begegnungen mit ausländischen Fans waren Highlights.  Treffpunkt nach den Spielen am „Hinterausgang“ oder am ERGO Truck werden mir immer in Erinnerung bleiben.  Diese Erlebnisse sind unschätzbar und verbinden. Fans mit gleicher Gesinnung, dem Wunsch nach einem  schönen, friedlichen, von Toleranz, Respekt und Spass geprägtem Event stellen eine einmalige Erfahrung dar, nämlich dass es genauso geht, im Zeichen von Fans respect Fans.  Unser Motto,  dreisprachig, „Immer Gegner, niemals Feind ………:“ ist mein Leitbild und bereitete uns hervoragend auf unsere Reise zur Finalrunde in Lille vor. Ein super Artikel von der Zeitschrift des Bayerischen Basketball Verbands e.V. zeigt deutlich die Freude die bei diesen Spielen herrschte.

Im Trommeleinsatz bei der EM in Berlin FOTO: BBV , Bayern Basket

Im Trommeleinsatz bei der EM in Berlin FOTO und Zeitungsartikel: BBV , Bayern Basket,

Auch wenn unser Team es leider nicht geschafft hatte Walter und mich nach Lille zu begleiten 😉 machten wir uns doch auf den Weg in diese wunderschöne, von Fans unterschiedlicher Nationen geprägten Stadt und genossen bis zum  Finale ein einziges Basketballfest, Basketball intensiv, Basketball pur, Basketball auf hohem Niveau, Basketballspass, Respekt für Fans!  Die Begegnungen mit unseren Französischen Freunden vom UNCSB, die Belgischen Fans aus Antwerpen und Ostende und alle anderen, nicht zuletzt die nette Strelnieks Familie machten diese Woche zu einer ganz besonderen.  Höhepunkt war dann das gemeinsame BBQ, von unserer Partnerorganisation, dem UNCSB organisiert,

BBQ zum Ende der EM in Lille FOTO: UNCSB

BBQ zum Ende der EM in Lille
FOTO: UNCSB

mit singenden, tanzenden und einfach locker feiernden Fans, die man kaum sonst irgendwo in dieser Art trifft. Es fiel uns dann auch ziemlich schwer Abschied zu nehmen von Lille, den Fans und den zahlreichen schönen Begegnungen die wir erleben durften.

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Veit Bartels, Fan der Rostock Seawolves und Mitglied bei dem Fanclub Jogger Brigade

Im Herbst führte uns ein Wochenendtrip nach Rostock zu den Seawolves.  Das hatten Walter und ich sehr lange auf unserer „To-do“ Liste und wir planten still und heimlich und überraschen unsere Freunde im hohen Norden, sowohl die Seawolves Fans als auch die Artland Dragons Fans.  Diese Begegnung hatten wir absichtlich gewählt da wir schon vormutet hatten im Vorfeld dass es eine ganz besondere Begegnung werden würde.  Und genau das wurde es. Ich liebe den Norden Deutschland, bisher „nur“ Bremerhaven, und jetzt eben auch noch Warnemünde und die Seawolves.  Aber auch Rostock ist eine wunderbare Stadt, die wir in vorweihnachtlicher Stimmung kennenlernen durften.

Mit ganz viel Stolz für unseren Verein Fans respect Fans e.V. und die Mitglieder die sich dafür einsetzen Zeichen zu setzen und diese ganz besondere Art der Fanfreundschaft zu leben, erfüllte mich, und hoffentlich alle Mitglieder, die Tatsache dass unser gemeinnützige Verein am 2. November 2015 vom Migrationsbeirat der Stadt Bamberg für den Einsatz für Toleranz, Respekt und Menschenwürde und für den Einsatz für eine friedvolle Fanszene, eine AuszeichnunAuszeichnung für ZivilcourageDatei 02.11.15, 21 48 24g bekam. Niemand von uns, aber auch gar
niemand hatte damit gerechnet, dass wir diesen Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, und der unter dem Motto „Handeln statt wegschauen“ steht, bekommen würden.  Es machte uns sprachlos. Jedes einzelne Mitglied, das in der Öffentlichkeit die Werte lebt und sich dazu bekennt hat diese Ehrung verdient. Die Stadt Bamberg und allem voran der Migrationsbeirat mit seiner Jury unterstützen uns dadurch sehr in unserer Intension für diese Werte einzustehen, und dafür sind wir dankbar. Das macht Mut, weiterzugehen in unserem Bestreben nach einer nachhaltig, positiven Fangkultur in den Arenen wo man Basketball spielt und liebt. Der Preis ist natürlich auch eine Verpflichtung erneut eine das Handeln zu überdenken und weiterhin aktiv mitzumachen bei den Aktionen.

FCB und SIG Fans nach dem Euroleaguespiel

SIG Fans und FCBB Fans nach dem Euroleague Spiel im Rhénus Sports in Straßburg

Kur vor Jahresschluss rundete noch ein weihnachtliches Basketballerlebnis das Basketballjahr ab.  Zusammen mit dem Fanclub BIG REDS vom FC Bayern Basketball besuchten wir das Euroleague Spiel des FCBB gegen SIG Straßburg.  Mit Besuch des wunderbaren Weihnachtsmarktes vor Ort und anschliessendem Spiel in der Rhenus Sports Arena war es ein Erlebnis das wir nicht vergessen werden. Gerade angesichts der Tatsache dass die Fans von SIG Straßburg einzigartig sind.  Trotz der Niederlage wurden wir nach dem Spiel in den heimischen Fanblock eingeladen, es gab, wie ich es schon mehrmals erlebt hatte dort, Cola, Kuchen, Plätzchen, Küsschen, Umarmungen und ganz viele nette Gespräche untereinander.  Ein Abschlussfoto zeugt von der einzigartigen Fangemeinschaft, und deren ausserordentliche Gastfreundschaft.  Danke SIG Fans! Wir werden bald wieder zu euch kommen, hoffentlich!! Obwohl wir euch gerne auch einmal in Bamberg willkommen heissen würden und euch zeigen, wie wunderbar unsere Stadt ist und dass es sich lohnt einmal etwas länger zu bleiben, nicht nur ein Spiel lang.

So, nun beende ich mein Jahresresumee, geniesse den Rest der Woche und die Vorfreude auf den anstehenden Allstarday, auch mit vielen Freunden. Und im Vorfeld gibt’s ja ein Treffen mit unseren „Preisträgern“ bei der Jahresversammlung des Vereins. 😀 Danke Fans respect Fans Familie!!! Ich bin stolz auf euch. Lasst euch nicht beirren in eurem Tun, ihr macht das genau richtig!

Allen noch ein wunderbares Jahr 2016, mit Glück, Erfolg, Zufriedenheit und Gesundheit und ich freue mich auf euch in den Basketballhallen, irgendwo in Deutschland oder im europäischen Ausland!!!

… und einen Job gabs im Herbst ja dann auch noch für mich, also, alles perfekt!!

Tschüss, Au revoir, bye-bye, ……..:-)

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Apr 08 2015

Bolle reiste jüngst zu Ostern, nach Gotha war sein Ziel…

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Matthias mit Nils Schwalbe aus Gotha Foto: Matthias Bolte

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Matthias zwischen den Gotha Rockets Trommlern Foto: Jens Rönnpagel

Wieder einmal war es unser Matthias „Bolle“ Bolte aus München der – dieses Mal bei einem Playoffspiel der Oettinger Rockets Gotha vs Science City Jena – die Fans dort durch seinen Besuch erfreute.  Begeisterung der Rockets Fans in der Blauen Hölle war bereits während des Spiels zu spüren als man Matthias‘ Besuch via Twitter verkündete.
Sehr begrüßt wurde natürlich bei den Rockets Fans die tatkräftige Unterstützung von Matthias bei der Gotha Trommlerriege.  Dass Fans von Science City Jena das skeptisch wahrnahmen ist nur allzu verständlich aber Matthias wird das sicher irgendwann „ausgleichen“ durch einen Besuch auch in Jena, da bin ich mit sicher.  Zur Freude der Gotha Rockets Fans gewannen die Oettinger Rockets dieses so wichtige Playoffspiel und führen in der Best of Five Serie mit 2:0.
Es ist immer wieder verblüffend zu beobachten wie bekannt Matthias ist und welche Aufmerksamkeit so ein Besuch bei einem Spiel hervorruft. Er ist ein Beispiel des Respekts, von lebender Fankultur und beispielhaftem Fanverhalten, das Seinesgleichen sucht.

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Und was macht man wenn man so ein Klasse Team trifft? Man sagt auch den Coaches „Hallo“ und fachsimpelt mit ihnen über alles Mögliche und gibt gute Ratschläge. So traf Matthias auch Chris Ensminger, Headcoach, und Steve Esterkamp, Assistant Coach. Beide sind ja noch allen bekannt als aktive Spieler in der BBL, und führen jetzt die Gotha Rockets durch diese Erfolgssaison. Kurz nach dem Besuch von Matthias gab es ja die Erfolgsmeldung dass Steve Esterkamp seinen Vertrag bei den Rockets verlängert hat….da sag ich nur mal „good job“, Matthias 😀 !!!
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Steve Esterkamp, Matthias, Chris Ensminger Foto: Matthias Bolte

Matthias mit Marco Völler Foto: Matthias Bolte

Matthias mit Marco Völler
Foto: Matthias Bolte

Und wenn man einen Spieler in einem Team vorfindet dessen Papa ein sehr bekannter Fussballer und auch Fussballtrainer war, muss man ihn schon auch fragen wie er denn zum Basketball kam:  Marco Völler, Sohn von Rudi Völler!
Nach seinem erfolgreichen Besuch erfolgte natürlich seinerseits sofort die Analyse seines Besuches. Hier sein Original Bericht aus Facebook:

Die Intention des Sport verbindet  !!! 

Förderung der Gemeinschaft durch respektvolles, tolerantes und faires Verhalten auch als aktives Mitglied des Fanclub Basketball Nationalmannschaft anläßlich des 2. Playoff-Viertelfinal-Spieles der Pro A in der Saison 2014/2015 der Oettinger ROCKETS Gotha und Science City Jena!!!

Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Oettinger ROCKETS Gotha für den Schal, 
an Schaumarein für die Fotopublikation,
an Jens Rönnpagel und Nils Schwalbe für den Shuttle-Service
und die schöne Stadtführung von Jens durch Gotha, welche ich absolut empfehlen kann,
die Begrüßung durch den Hallensprecher vor dem Spiel beim Einmarsch der Trommler,
die freundschaftliche Aufnahme der Fans und des Fanclubs Blaue Hölle,
und bildlich dokumentiert an Marco Völler, Forward der Oettinger ROCKETS Gotha und Steven Esterkamp und Chris Ensminger, dem Assistant Coach und Head Coach der Oettinger ROCKETS Gotha.

BiG = Basketball in Gotha – Wir stiften Begeisterung = Das Statement ist Programm  !!!

Herzlichen Dank Euch Allen !!! 

Beste Grüße aus München von

Matthias Bolte
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Mitglied Fanclub Basketball Nationalmannschaft
Mitglied Fans Respect Fans e. V.


 

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Stadt Gotha  Foto: Matthias Bolte

 Natürlich war es Matthias nicht genug die Blaue Hölle zu besuchen. Er nutzte den Besuch auch die schöne Stadt Gotha zu besichtigen. Wer könnte ihm besser diese Stadt nahebringen als Jens Rönnpagel, der das ja als Stadtführer professionell macht.
Wenn ich diese vielen schönen Fotos dieser wunderbaren Stadt sehe kriege ich Lust diese auch mal live und vor Ort anzuschauen.  Es wird uns ein Vergnügen sein, hoffentlich schon bald!
Den Oettinger Rockets weiterhin eine erfolgreiche Playoffserie, den Fans den Spass, den sie so lieben dabei und Matthias den Dank an diese so erfolgreiche Mission.  Nicht zu vergessen sind aber auch die Fans und das Team von Science City Jena, die wesentlich dazu beitragen dass diese Serie so spannend ist.  Ich kann  mich sehr gut an den Besuch in Jena Anfang der Saison erinnern gegen Bike Café Messingschlager. Es war unser erster Besuch in Jena und wir haben die Atmosphäre dort und die Freundlichkeit der Fans sehr genossen. Auch Walter und ich werden da sicher nicht das letzte Mal gewesen sein.
Grüße in die Blaue Hölle und nach Jena
von
Ulli
PS:  Danke an Matthias für die gemeinsame Erstellung dieses Artikels.

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Mrz 16 2015

Kleines Geschenk + wichtige Botschaft = Grosse Wirkung

Ohrenstöpsel mit Botschaft

Ohrenstöpsel mit Botschaft

Grosse Wirkung, auch wenn manche da schmunzeln mögen. Aber wer einmal neben den Auswärtsfans der Bamberger in einer Arena in Deutschland sitzen musste, weiss die positive Wirkung diese kleinen Dinger im Ohr zu schätzen denn sie schonen das Gehör.

Da es uns ein Anliegen ist in fremden Arenen mit den einheimischen Fans ein gutes Zusammenleben zu pflegen während unseres Aufenthaltes, haben wir dieses kleine Geschenk immer parat.

Die kleine, grosse Botschaft auf dem Päckchen ist unser Motto, unsere Lebenseinstellung und die Art und Weise wie unsere Mitglieder sich zu einem friedlichen Miteinander bekennen. Rivalität und Heissblut, Playofffeeling ohne wenn und aber: Bei allen Teilnehmern, den Fans, dem Team und dem Verein ist dies der Höhepunkt der Saison, das Salz in der Suppe und muss sein.

Wie man jedoch sein Messlatte legt, wie man seinen/ihren Standard für das Verhalten seinen gegnerischen Fans gegenüber definiert, sich selbst daran hält und nicht nur von anderen fordert, das muss jeder selbst wissen. Man muss auch wissen dass, wenn man zündelt, es brennen kann und man eventuell den Zeitpunkt verpasst wo man löschen kann. Dies haben vor allem die Vereine selbst in der Hand und man kann das auch sehr gut beobachten, wenn man sich damit befasst, wie sehr diese Strukturen zwischen Verhaltensweisen der Fans und der Vereine zusammenhängt.

Und da es jetzt in die Endphase der Saison geht und wir kurz vor den Playoffs stehen, sollte „man“ trotz allem Ehrgeiz und Zwang zum Erfolg auch mal darüber nachdenken. Erfolg ja, aber nicht um jeden Preis. Oder doch?

Übrigens kamen die Ohrenstöpsel auch in unserer eigenen Arena schon zum Einsatz, durch Fans aus Braunschweig, Freunde, auf die wir uns jedes Jahr wieder total freuen wenn sie Gast in der brose Arena sind.

Lasst euch den Ruf eurer Fangemeinde aus eurem jeweiligen Standort nicht vermiesen von einigen wenigen, ob BBL, ProA, ProB oder wo auch immer. Ihr seid Botschafter eurer Stadt wenn ihr andere Arenen in anderen Basketball Standorten besucht. Und denkt dran, der Ruf eilt euch beim nächsten Mal voraus 😉

Pöbeleien, anstacheln von Fans durch im „Hintergrund agierende Fans““ sind nicht das Salz in der Suppe, jetzt nicht, in der Zukunft nicht – das war es nie.

 

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Nov 29 2014

Zeichen setzen für Toleranz, Respekt und Fairplay – gegen Anfeindungen und Gewalt!

Gruppenfoto mit Herrn Weiss, Präsidenten des DBB für unsere gemeinsame Sache Fans respect Fans e.V.

Gruppenfoto mit Herrn Weiss, Präsidenten des DBB für unsere gemeinsame Sache Fans respect Fans e.V.

Der tragische Tod eines Fans in Istanbul ist das Ende einer Spirale, die irgendwo auch einen Anfang hat. Gewalt beginnt immer im Kopf und ist das Resultat einer fehlerhaften Entwicklung.

Für die Erziehung unserer Kinder und der Jugendlichen ist in erster Linie das Elternhaus verantwortlich. Wenn die Jugendlichen eine Heimat beim Sport finden wollen, dann liegt die Verantwortung für die charakterliche Entwicklung auch bei den Sportvereinen. Fan-Kultur hat viele Facetten. In der Regel begegnen sich die Fans mit Respekt. Ist dies jedoch nicht der Fall, so ist auch der Verein gefordert und kann sich nicht aus seiner Verantwortung verabschieden.
Ich zitiere aus der Satzung des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V (BLSV), Para 4 Abs 3:
„Der BLSV nimmt die gesellschaftspolitische Aufgabe wahr, für die soziale, erzieherische, präventive und integrative Funktion des Sportes zu wirken.“

Ähnliche Satzungsinhalte gibt es sicherlich bei allen Sportvereinen.
Unsere Initiative und unser Verein hat als Slogan und als Programm den Leitsatz: „Fans respect Fans“. Dies ist nicht als Grundhaltung gemeint, die man im Keller verbirgt, sondern als aktives öffentliches Bekenntnis. Die oft abschätzig kommentierte Aktion des „Bildermachens mit Schal und einem gegnerischen Fan“ macht Sinn. Durch das couragierte Beispiel wird aufgezeigt, dass es neben Fanatismus und Korpsgeist in den eigenen Fanreihen einen weiteren Weg gibt, die eigene Mannschaft mit Herzblut zu unterstützen, und gleichzeitig mit den gegnerischen Fans respektvoll umzugehen. Und zwar „always and everywhere“. Zugegeben, dies geht über das „normale“ „Fanverständnis“ hinaus, ist aber diesem nicht abträglich, sondern eher eine Bereicherung im Sinne der integrativen Funktion des Sportes. Wir sind mit unserem Handeln Botschafter unseres Vereines, unserer Stadt, unseres Landes. Uns bleiben also eine Bandbreite von Optionen, wie wir unsere Unterstützung unserer Mannschaft zum Ausdruck bringen. Wir haben uns für unseren Weg entschieden und lassen uns nicht durch Störfeuer von „Fans“ abbringen, die meinen, dass ihre Aufgabe darin besteht, unsere Initiative zu „bekämpfen“.
Ein schräger oder abschätziger Blick oder Kommentar unserer „Mit-Fans“ sollte uns nicht davon abhalten für unsere gute Sache einzustehen und zu werben!

Wollen wir in kleinem und großen Rahmen für unsere Sache werben, dann ist es jetzt Zeit uns entsprechend zu entscheiden. Dabei ist es wichtig, das jeder in seinem Umfeld aktiv wird. Ich werde dies in meinem Umfeld weiterhin tun. Wer Anregungen oder Hilfe braucht, kann sich gerne an mich oder andere aktive Mitglieder wenden. Aber aktiv vor Ort muss jeder selbst werden.
UNCSB2Ich möchte ausdrücklich auf unsere Zusammenarbeit mit dem französischen Dachverband der Fanclubs (UNCSB) zusammen mit dem Fanclub der Nationalmannschaft hinwiesen und dafür werben. Hier haben wir die Chance, Länder- und Nationen übergreifend ein deutliches Zeichen zu setzen, und damit für andere Fans einen Weg aufzuzeigen, wie man durch AKTIVE Arbeit zu einem respektvollen Umgang untereinander gelangt.

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Sep 30 2014

Pre-Season, die entspannte Zeit des Jahres für Basketballfans

Ist schon eine Weile her dass wir unsere französischen Freunde vom UNCSB in Mühlhausen besucht haben, aber immer noch sehr präsent im Kopf. Ich dachte lange darüber nach ob ich jetzt noch „was schreiben“ sollte darüber aber dann sagte mein Kopf: better late than never 😉

Ja, eines der letzten Highlights der Pre-Season war diese hochkarätig besetzte Turnier das in Mühlhausen anstand. Die Teams von SIG Strasbourg, Roter Stern Belgrad, Panatinaikos Athen und der FC Bayern Basketball testeten sich gegenseitig.

Jeremie

Monsieur le Président … Jéremie

Das Turnier startete Freitag, 12.9. in Mühlhausen, aber leider noch nicht für Walter und mich. Ich hatte mein letztes „Fahnehissen“ meines Arbeitslebens bei den US Streitkräften und war etwas traurig. Aber unsere liebe Andrea aus München repräsentierte ja auch am Freitag schon bei den Spielen „Fans respect Fans“ hervorragend. So kam es genau richtig dass wir am nächsten Morgen gegen Frankreich aufbrachen, die Vorfreude darauf, Jeremie, den Präsidenten des UNCSB und viele andere vom UNCSB wieder zu sehen.

Mulhouse

Walter beim Spaziergang durch Mühlhausen

Palais des Sports

Palais des Sports, eine kleine aber feine Arena in Mühlhausen

Nachdem wir im Hotel in Mühlhausen angekommen waren, eingecheckt hatten im Hotel machten wir uns zu Fuß auf zur Arena. Quer durch die Stadt, wo bei wunderbarem Wetter viele Menschen unterwegs waren, Tänzer am Marktplatz, Kapellen usw, erreichten wir nach etwa 20 Minuten Fußmarsch die Arena, den Palais des Sports!! Gleich kam der Bus des Belgrader Team an und wir freuten uns immens Maik Zirbes, unseren Ex-Bamberg „Hallo“ sagen zu können. Wir waren sehr gespannt wie er sich nach einigen Jahren in Bamberg in ein anderes Team einfügen würde. Gerade als wir in die Arena wollten sahen wir den FCBB Mannschaftsbus ankommen der am anderen Ende der Arena anhielt um die Mannschaft aussteigen zu lassen.   So waren wir umso mehr erstaunt als plötzlich über den noch relativ leeren Vorplatz der Arena uns ein Mann in einer roten FCBB Jacke entgegen kam, Svetislav Pesic. Wir begrüßten uns und er fragte warum wir denn hier wären. Walter meinte, wir wollten Anton und Maik sehen unsere Ex-Bamberger. Da meinste er nur scherzhaft: Aha, spionieren also 😀 … Ja, das ist halt Pesic!!!

Nachdem Jeremie und ein paar andere Freunde gekommen waren, uns begrüßt hatten holten wir unsere Tickets und gingen rein. Direkt hinter dem FCBB Team fanden wir unsere Plätze, einfach toll!!!   Wir waren ja sehr gespannt hautnah mitzubekommen wie man mit dem neuen Team arbeitete :-D. Besonders gespannt waren wir natürlich auf unseren 2. Ex-Bamberger in diesem Turnier, Anton Gavel, die Bamberger Spielerlegende, die uns durch etliche Meisterschaften begleitet hatte. Wie würde er im Trikot des FCBB wirken? Naja, farblich war es ja erst mal kein Unterschied, im Gegensatz zu Maik, der in Grün schon etwas „fremd“ wirkte.

JUMP

Jump beim ersten Spiel, ausgeführt von den Fans

Jeremie hatte für de „Jump“ des ersten Spiels Walter und einige Fans der Belgrader aufs den Court gebeten und es war sehr erfreulich dass alle beteiligten dies so akzeptierten. Das sieht man ja auch nicht so häufig. Die Belgrader Fans, mit denen wir uns später in der Pause unterhielten stellten sich dann als Schweizer heraus die das Beldgrader Team unterstützen wollten.

Der FCBB dominierte erfreulicherweise das Team von Belgrad was auf eine hoffentlich glänzende Saison Hoffnungen machte ( ach …nach dem Champions Cup Spiel gegen ALBA sehe ich das „leicht“ anders……) Aber ein Sieg war es dann nach einem harten, fairen und keineswegs nur Trainingsspiel gegen Belgrad. Das war geschafft.

ANTON

„unser“ Anton, nicht mehr für Brose Baskets aber wenigstens noch in rot

MAIK

es war schön Maik spielen zu sehen, und dass er sich so wohl fühlt dabei

Am Ende des Spiels kam Anton zu uns und begrüßte uns. Wir machten ein Foto was wir all die Jahre nicht geschafft hatten. Er fragte uns ob wir denn am zweiten Tag auch noch da sein würden….ja klar, das werden wir!! Man konnte bei diesem Spiel wirklich erkennen dass sowohl Maik sich hervorragend bei Belgrad integriert hatte, er spielte sehr viel, als auch Anton, der von Coach Pesic mächtig „rangenommen“ wurde und fast immer am Court stand. Er war wieder ganz der „Alte“ und zeigte sehr viel Biss und Einsatz. Man konnte ihm und Heiko Schaffarzik auch den Spaß ansehen den beide hatten zusammen zu spielen. Im Anschluss verfolgten wir noch das Spiel SIG Strasbourg vs Panatinaikos Athen wo wir auch im Team von SIG den Ex-Berliner Traore beobachten konnten.

Nach dem Spiel ging es zurück in die Stadt, das Mühlhausener Nachtleben erkunden. Mit Andrea zusammen hatten wir in einer Bar ein paar Cocktails, schnackten ein wenig und fanden schließlich den Weg zurück ins Hotel.

Riquewihr

Standkonzert in Riquewihr

Fas riquewhir

Jéremie und Christophe, zwei ganz liebe Fans, die uns einen wunderbare Tag bereitet haben!!

BW Riquewihr

Eine Gruppe von deutschen Bundeswehroffizieren mit Anhang als Touristen unterwegs, da mussten wir ein FrF Foto machen

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, wurden wir von Jeremie und Christophe zu einem Ausflug abgeholt. Es ging Richtung Strasbourg, durch Weinberge zu einem kleinen Ort namens Riquewihr , der Rothenburg sehr ähnlich war, mit vielen bunten Fachwerkhäusern, kleinen Läden, vielen Touristen. Ein Orchester gab ein Standkonzert und genossen den Spaziergang durch diesen wunderschönen Ort mit seine Besonderheiten an diesem schönen, sonnigen Tag. Mittags hatte Jeremie in einem hervorragenden Restaurant reserviert wo wir üppig aßen und leckeren Wein der Region tranken. Nach einigen Stunden Aufenthalt und unzähligen Fotos machten wir uns auf den Weg Richtung Parkplatz wo unser Auto stand. Am Ortsausgang stand eine Gruppe Touristen und machte gerade ein Foto Ganz frech wie wir so sind, stellten wir uns dazu mit unserem Fanschal Fans respect Fans. Nachdem sich herausstellte dass diese Gruppe auch aus Deutschland war interessierte man sich sehr dafür was wir denn für eine Botschaft verbreiten wollten mit unserem Schal. Wir machten ein klasse Foto und hinterher stellte sich heraus dass diese Touristen hochrangige Offiziere der Bundeswehr mit ihren Frauen und Begleiterinnen waren. Super, wie solche zufälligen Begegnungen spannend sein können.

Zurück in Mühlhausen ging es direkt zum Palais des Sports wo wir dank Jeremie’s Einfallsreichtum direkt vor den Eingang chauffiert wurden.   Das erste Spiel war FCBB vs Panatinaikos und dieses mal war es nicht so einfach. Panatinaikos ist ein harter Gegner und so ging das Spiel für den FCBB auch knapp verloren.

Monique

Monique aus Straßburg und Walter

Freunde

liebe Freunde aus Mühlhausen und Straßburg

In der Pause trafen wir unsere Freunde aus Straßbourg, Monique und Sophie, die beiden Fans mit denen die Französische Freund- und Partnerschaft ihren Ursprung hatte und einige andere Fans. Wir „organisierten“ noch einige Fans von Panatinaikos und einen Fan aus Belgrad, mit denen wir uns ehr nett unterhielten, und machten vor der Arena ein tolles Gruppenfoto. Vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder bei der Europameisterschaft, bzw bei Euroleague Spielen während der Saison.

BRYCE

Bryce Taylor bekam den Siegerpokal für den FCBB

Nach dem zweiten Spiel des Tages war dann Ende des Turniers, das der FCBB gewonnen hatte. Bryce Taylor nahm stellvertretend den Pokal entgegen.

AUTO FRF

Französischen Fan Elektroauto bekommt einen FrF Aufkleber

Vor der Arena verabschiedeten wir uns dann von unseren Freunden aber vorher wurden wir noch auf ein kleines Elektroauto aufmerksam. Der Besitzer war sehr stolz dass er Aufkleber des FCBB darauf hatte. Jeremie, nicht frech, fragte ihn ob er denn auf FRF Aufkleber dazu aufkleben würde. Nachdem er zustimmte holte Jeremie die Aufkleber und sie wurden feierlich aufgeklebt. Einfach lustig zu sehen wie stolz dieser Autobesitzer war.

Jeremia und Christophe brachten uns zurück ins Hotel, wir verabschiedeten uns von ganz lieben Freunden, bedankten uns für die super „Betreuung“ vor Ort und Walter und ich hatten noch einen kleinen Absacker im Hotel bevor wir ins Bett gingen.  So ging ein wundervolles Turnierwochenende dem Ende entgegen, in einer entspannten, freundlichen und spannenden Atmosphäre.

Gruppenfoto Mulh

Gruppenfoto am Ende mit Fans aus Deutschland, Frankreich, Serbien und Griechenland – so muss das sein!!

Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück wieder Richtung Heimat, etwas traurig, aber mit Vorfreude auf das nächste grosse Event in Frankreich: Basketball Europameisterschaft Hauptrunde in Lille!!! Da werden wir dabei sein und viele unserer lieb gewonnenen Freunde aus Frankreich und anderen Städten und Ländern wieder sehen. Ob unser deutsches Team sich qualifizieren wird werden wir sehen, aber für uns gilt dass wir auf jedem Fall dabei sein werden mit Fans respect Fans.  in einem Jahr wird es also soweit sein und wie heisst es so schön? Vorfreude ist die beste Freude.    Au revoir, mes amis, à bientôt!!!

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Jan 29 2014

Manuel – ein ganz netter Hagener der für Respekt im Basketball steht!!!

                                                                                                                                                 Text und Foto: Manuel Schweer
….. und hier seine beispielhafte Einstellung :

Warum bin ich in dem Verein „Fans respect Fans e.V.“ eingetreten?
Für Basketball habe ich mich schon immer interessiert – hin und wieder werfe ich auch gerne ein paar Körbe. Ich muss zugeben, dass es bei Fußball nicht so ist, obwohl mein ganzes Umfeld irgendeinem Verein (Dortmund oder Schalke, da ich aus dem Ruhrpott bin) sein Herzblut schenkt. Aufgefallen ist mir bei vielen Fans die verbale Aggressivität, beispielsweise auf Facebook. Seit je her frage ich mich, warum gegnerische Vereins, Fans und ehemalige Spieler auf das übelste beleidigt werden. Warum bezeichnet man sie beispielsweise als Hurensöhne? Ich stieß bei der Suche nach der Antwort öfters auf Sätze wie „Weil wir den Sport leben.“ Und eben das halte ich für falsch. Meiner Meinung nach lebt man den Sport erst, wenn man allen die ihn ausüben, und ihren jeweiligen Fans, Respekt entgegen bringt. Denn die gegnerischen Anhänger sind nichts anders als man selbst – Fans. Als ich dann auf Fans respect Fans e.V. gestoßen bin bzw. aufmerksam gemacht wurde, war die Sache für mich klar: Hier werde ich Mitglied, denn: Dieser Verein setzt sich deutschlandweit und ligaübergreifend für eine „gesunde“ Fankultur ein. Das bedeutet nicht, dass man kein wirklicher Fan seines Teams ist oder es nur halbherzig anfeuert. Ganz im Gegenteil. Es bedeutet, dass man ein echter Fan seines Teams und der Sportart Basketball ist. Denn ohne Gegner und somit gegnerische Fans gäbe es keine Liga – und keinen Grund zu Jubeln oder zu Fluchen. In diesem Sinne – eine schöne und respektvolle Basketballsaison! Gruß von Manuel aus Hagen!

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Dez 03 2013

Championscup – Titel ohne Mittel?

Alba-BroseNein, da bin ich ganz und gar nicht dieser Meinung  die der Bamberger Fanclub auf seiner Facebookseite gepostet hat!  Es geht schon „um die Ehre“ wenn man dieses Spiel als Meister und Pokalsieger austragen darf.  Und wenn man es verliert ist es wie bei jeder Niederlage – einfach bescheuert.

In der mit über 9000 Zuschauern gefüllten O2 World in Berlin war es wie immer eine super Stimmung, ja,  die Berliner Fans haben das geschafft auch „ganz alleine“ eine tolle Stimmung zu zaubern.   Als Bamberger Fan, jedoch fühlte man sich schon ein bißchen alleine.  Die Trommel hatten wir daheim gelassen da es keinen Sinn macht mit nur einer Trommel und nur vereinzelten Bamberger Fans gegen mehr als 9000 Berliner Fans in Hochstimmung, die ihre Chance witterten,  anzugehen.

Wie kam es dazu dass keine, bzw. kaum Fans aus Bamberg anreisten? Es fuhr kein Fanbus!!! Genau, kein Fanbus, obwohl es immer hieß, so habe ich es immer verstanden, und darauf waren wir immer stolz, dass IMMER ein Bus zu den Auswärtsspielen fährt.  Offensichtlich bestand kein Interesse bei den Fans. Ignorierte man die O2 World weil man ja als „Meister“ Heimrecht für diesen Championscup gehabt hätte? Ich kann nur spekulieren und mir meine Gedanken machen. Tatsache jedoch ist die Spielplatzwahl mit dem Einverständnis von Brose Baskets geschah, so der stellv. Manager bei der Mitgliederversammlung des Fanclubs. Also, warum lässt man seine Mannschaft zum Saisonstart alleine nach Berlin fahren? Fehlt den Fans der Anreiz,  ihre Mannschaft bei Auswärtsspielen zu unterstützen und vor allem ist es noch der dringende Wunsch des Vereins, dass eine Fangruppe dabei ist? Sind Auswärtsfans überhaupt noch „notwendig“, oder fallen die Auswärtsfans der „Planungssicherheit“ der Vereine  zum Opfer? Dieses „Nicht-Interesse“ passt eigentlich genau in die momentante Diskussion um die 300er Regelung und alles was damit verbunden ist.

Ja, und es kam wie es kommen musste, wir haben den Sieg zum Saisonstart, somit den ersten Titel, der eine Frage der Ehre ist, verpasst.  Aus welchen Gründen auch immer.  Wir haben uns schwer getan gegen ein Berliner Team das schon besser eingespielt war, von den Fans getragen wurde und keinen Gegenwind  zu spüren bekam, jedenfalls nicht von Fanseite.

Auch einen hässlichen Pokal nimmt man gerne mit nach Hause, keine Frage,  und eine Siegerehrung ist eine Siegerehrung, an der jeder in der Arena  Anteil nehmen sollte  und dem Sieger Respekt zollen, auch wenns in manchen Augen ein „Titel ohne Mittel“ war.  Diesen Moment muss man dem Sieger einfach gönnen.

Abgeklatscht wurde, hmmm, …..natürlich nicht, aber am Mannschaftsbus gabs für mich doch noch ein paar  nette Begegnungen und Fotos mit Sharrod Ford, den die Berliner Mädels feierten und ein Ständchen sangen und Zack Wright, ein „Lichtblick“ im neuen Bamberger Team.  Unseren Karsten haben wir dann noch ausführlich gelobt für sein super Spiel, das mußte einfach gesagt werden, dann gings mit unseren Siegern Simone und Micha in die Hotelbar auf einen Absacker.

Auf gehts in eine hoffentlich respektvolle Saison mit vielen tollen Auswärtsfans, egal woher. Lasst euch diese Freude nicht nehmen, ihr seid herzlich willkommen!

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Sep 04 2013

Basketball-EM: Ankunft in Ljubljana und Eröffungsfeier

EM in Slovenien, Ljubljana

Früh um 8 Uhr ging’s los von Bamberg aus. 640 km – das ist ist so nah wie eine weite Auswärtsfahrt innerhalb Deutschlands. Das Hotel war dank Navi schnell gefunden und unser Zimmer wurde dann erst mal “eingerichtet”. Das Hotelpersonal spricht englisch – als Basketball-Fan natürlich no problem at all

Moritz, unser Betreuer vom DBB-Fanclub war auch schon da und gab uns die ersten Hinweise: 20:30 Große Eröffnungsfeier auf dem Kongresszentrumsplatz in der Innenstadt. Auf dem Weg zum Kongressplatz haben wir zum ersten mal die historische Altstadt gesehen, die mit ihren vielen kleinen Läden Cafes, und Restaurants Appetit für die nächsten Tage machen. EM-FlaggenAm Platz angekommen, fanden wir uns wieder in einer großen Fangemeinde, die den Einzug der Fahnen der 24 Nationen beklatschten, und das Rahmenprogramm zum großen Teil von einem A-Capella-Chor, einer internationalen HipHop Gruppe und einem nationalen Schlagerstar gestaltet wurde.

Ein Orchester der Musikhochschule spielte vom einem historischen Gebäre am Kongressplatz die offizielle Hymne der EM mit einem Bläsersatz. Sehr beeindruckend und majestätisch.

Der offizielle Teil bestand aus den in ausschließlich slowenisch gehaltenen Reden der 4 Bürgermeister der austragenden Städte, der Ministerpräsidentin von Slowenien und dem Generalsekretär der FIBA, der dann in englisch die EM für eröffnet erklärte.

Der Moderator, der in slowenisch und englisch durchs Programm führte, hat dann auch erklärt, dass alle Vorredner allen Mannschaften ein gutes Gelingen und der slowenischen Mannschaft natürlich den Titel wünschten. Etwas vermisst habe ich bei den slowenischen Rednern ein “Welcome to all the fans from all over Europe.” Das hätte das Ganze etwas aufgelockert und wir hätten auch etwas zu beklatschen gehabt. Um so bemerkenswerter war, dass alle anderen, egal ob Hotel, Busfahrer, Leute auf der Strasse, Cafe- und Restaurantpersonal gut englisch sprachen und in deutsch zumindest das Notwendigste verstanden.

Litauer

Nach der Feier ging es wieder zurück, und ein Abstecher in einen kleinen Innenhof einer Kunstausstellung, bei der die jungen Leute zu Jazzmusik tanzten und wir uns im Kerzrnschein noch ein Glas slowenischen Rotwein gönnten, rundete den ersten Tag ab. Heute gehts dann erst mal in die Altstadt, bevor es heut Abend dann ernst wird, zumindest für unsere Jungs der Nationalmannschaft. Erster Eindruck: Super Wetter, Fans in bester Stimmung, die Litauer in grün-gelb-rot schon in Hochform, das kann ein tolles Fest werden!

Walter Schell, FRF

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Aug 04 2013

FRF und American Football

Vielen Dank an die Grafenwöhr Griffins, die Bayreuth Dragons und die Bamberg Phantoms

für dieses tolle >>>Video-Geschenk<<< an FRF!

Unbenannt

Vor dem Spiel, im Vordergrund die Mannschaft aus Grafenwöhr, die Roten hinten sind die Burghausener

Es geht ganz schön hart ran, beim American Football. Aber immer im Rahmen der Regeln. Für einen Neuling eine interessante Erfahrung. Eingeladen wurden Ulli und ich von Nina aus Bayreuth, die unsere Initiative „Fans respect Fans“ bei den Football Teams bekannt gemacht hat. Der Empfang war herzlich in Grafenwöhr, und wir bekamen gleich mal die ersten Regeln beigebracht. Das Spiel dauert in der Regel 4 mal 15 Minuten netto, was in etwa 3 Stunden brutto ausmacht. Das Ganze aber nur, wenn nicht ein Gewitter die 20 Minuten Halbzeit verlängert. Um ganz genau die Spieltatktik zu verstehen wird es wohl noch ein paar Spiele dauern, aber wir haben ja auch im Bamberg American Football, und das sogar zwei mal.

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ein kurzes Gewitter hat die Regeln etwas durcheinander gebracht, Die Halbzeit wurde verlängert und dem Gewitter angeglichen 😉

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Faire Geste: liegt ein Spieler der anderen Mannschaft verletzt am Boden, dann knien die Spieler der Gegenmannschaft und warten bis der Gegener wieder auf den Beinen ist. Der Gegner quittiert das „Aufrappeln“ mit Applaus. Rauher Sport! Faires Spiel!

Unbenannt

schon im letzten Magazin der Griffins ist dieses Foto veröffentlicht.

Danke Nina!

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