Tag: Brose Baskets Bamberg

Mai 29 2014

FreakCity ist tot? Es lebe FreakCity!

Liebe Freunde, entgegen aller Vermutungen dass in Bamberg ein Erbeben, Feuersbrunst und Hochwasser ausgebrochen ist, und die Stadt in den letzten Zügen liegt, teile ich Euch mit, dass es mir, meiner Familie und meinen Freunden den Umständen entsprechend gut geht. Natürlich sorge ich mich um Ulli, die ab September ihren Job verliert, weil die Amerikaner dicht machen, wünsche ich meiner Tochter einen erfolgreichen Abschluss ihre Studiums, und meiner Mutter und Schwiegermutter, die beide nah an der 90 sind wünsche ich Gesundheit. In meinem unmittelbaren Umfeld gibt es Freunde und Freundinnen, die in jungen Jahren an Krebs leiden, die schwere familiäre Verluste hinnehmen mussten, und die dennoch nicht am Leben verzweifeln, sondern versuchen ihr Leben mit Würde und Anstand zu leben.
DAS beschäftigt mich, das ist mir wichtig.
Meine Leidenschaft und meine positiven Emotionen habe ich in den letzten 5 Jahren beim Bamberger Basketball ausleben können. Dabei ist mir die Mannschaft und der Trainerstab ans Herz gewachsen, und vor der Leistung von Wolfgang Heyder habe ich größten Respekt. Wir waren als Fans vor allem bei Auswärtsspielen eine verschworene Gemeinschaft. Diese Zeit ist nun leider vorbei. Es gibt nicht mehr die selbe Mannschaft, den Trainerstab und den Manager. So stellt sich für mich die Frage was ich in Zukunft mache. Da sind erst mal die Spiele der Nationalmannschaft. Da gehe ich hin. Und wenn die neue Saison beginnt und die Spitzenmannschaften in die Brose Arena kommen, dann stellt sich mir die Gewissensfrage: was bewirke ich, wenn ich mir meinen Lieblingssport nicht anschaue, mich nicht mit anderen Fans aus Bamberg und aus den anderen Standorten treffe? Bringt das Chris zurück? Nützt das Wolfgang? All die „Großen“ im Basketball sind bezahlte Profis, die für ihren Einsatz bezahlt werden und wurden und weiterhin in anderer Position, an anderem Ort bezahlt werden. Die müssen keinen Urlaub nehmen für ein Spiel, die kriegen die Übernachtung bezahlt, die fahren mit Dienstwagen zum Auswärtsspiel, die haben nicht „nebenbei“ einen Fulltime-Job, den sie zu 100% stemmen müssen. Ich habe so viel geopfert in den letzten Jahren für den Basketballsport als Supporter, und plötzlich soll ich nur dann ein „Freak“ sein, wenn ich Basketball boykottiere, weil die Profis Mist gebaut haben? Ich finde das sicherlich nicht gut was da gelaufen ist. Meinetwegen vergraben die Fans, die meinen es ist notwendig, den Hauptsponsor aus FreakCity mit Verachtung zu strafen, den Namen „FreakCity“ mit ihrer Dauerkarte. Mich selbst wird dies nicht davon abhalten, BBL-Basketball in Bamberg zu besuchen und zu unterstützen. Ich denke es ist an der Zeit, nach vorne zu schauen. FreakCity ist tot? Es lebe FreakCity!

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Mai 26 2014

Ausgeschieden – eine völlig neue Situation für Freakcity!!!

Welch ein Drama!!!  Wir sind ausgeschieden!! Gegen einen underdog wie die Artland Dragons hatten wir das sicher nicht erwartet! So kann man sich täuschen und so wird uns brutal aufgezeigt wo wir dieses Jahr in der Liga stehen.  Eine Katastrophe ist für viele Freakcity Fans perfekt!

Wie kam es dazu? Ich erläutere das mal aus meiner ach so laienhaften Fansicht, die aber hautnah am Geschehen dabei war.

Nach vier gewonnen Meisterschaften, 3 Pokalsiegen, Triple, etc, deutete sich ja mit dem nicht erreichten Pokalsieges, nicht mal erreichen des Pokal Finales in 2013 (!) bereits das Desaster an.  Ein weiterer „Star“ war der FC Bayern München der auf die Basketball Bühne in der BBL trat und sich plötzlich neben uns und anderen stellte! Da begann die Spirale des Wettrüstens der Basketball Vereine anzulaufen!!

Als, damals noch 3-facher Meister waren wir natürlich am Stärksten unter Druck mithalten zu müssen.  2013 war der Wettkampf entgültig eröffnet und die „Watschn“ folgte prompt: der FCBB warf uns aus der Pokalqualifikation, somit war schon mal ein Saisonziel nicht erreicht. Aber man hatte ja noch die Meisterschaft, die man auch wieder durchboxte!! Wozu ein „Feindbild“ doch oft gut ist , das war mein damaliger Gedanke, denn das motivierte offensichtich nocheinmal gewaltig.

Die Saison 2014 verlief holprig, mit „nochmal Glück gehabt“ Siegen, wie in Bayreuth (lol……dieses Spiel hätte man durchaus wiederholen können  – nIcht auszudenken wenn Bayreuth wegen diesen fehlenden Punkten abgestiegen wäre….)  An wirklich souveräne Siege, so wie ich sie von der Saison 2011 oder 2012 kannte war nicht mehr zu denken, man hangelte sich so durch.  Dazu kam dass man sich offensichtlich bei einigen Spielern diese Saison „vergriffen“ hatte, das Glück des so hoch gerühmten, und bisher immer glücklichen  Scoutings von Bamberg, auch zu schwinden drohte.  Das Resultat war der Wechsel von Spielern während der Saison, was meiner Meinung nach die Ratlosigkeit des Tainerstabes zeigte, und was für mich während diese „Fantalks“ im Januar im Eckerts noch bestätigt wurde als der Coach äusserte dass sich das Team noch „finden müsse“!!! Aber hallo!!! Die Hälfte der Saison ist um und die suchen sich immer noch??  Bei diesem Talk äusserte M. Stoscheck dass es keine weiteren „Finanzsspritzen“ geben würde und man mit vorhandenem „Material“ zurückkommen müsste!!  Die angespannte, kritische Situation bei diesem Fantalk war so offensichtlich,  der „Respekt“ vor M. Stoschek so immens, dass man merkte wie „man“ unter Druck ist endlich Erfolge zu produzieren.  Aber weit gefehlt. Nachdem sich nichts besserte an der Gesamtsituation, wurde DER „Coup der Saison gelandet“!!!! Für mich ein absolutes no-go, von wessen Seite aus dies  auch ging.  Man „kaufte“ Bonn den besten Spieler den sie hatten, den Spielmacher Jordan weg.  Dazu kann ich nur sagen, sowas ist legal und möglich während der Wechselfrist, aber nicht alles was legal möglich ist ist auch moralisch in Ordnung.   Im Nachhinein stellte sich auch diese Entscheidung nicht als der Hammer heraus der er sein sollte, und ich denke auch seitens Jordan wurde das Ziel nicht erreicht, denn wie man aus Bonner Kreisen hörte, war sein einziger Grund des Wechsels die Meisterschaft mit den Brose Baskets.   So hatte auch er sein Ziel nicht erreicht!!  Zum guten Ende schied man in der ersten Runde de Playoffs gegen diesen „Underdog“ Artland Dragons aus. Gegen diesen „kleinen“ Holsten, gegen den kein Basketballes gern spielt hatte man kein Mittel, er zeigte uns wie man Körbe macht. Drama pur!!

In der Euroleague ausgeschieden, im Eurocup ausgeschieden, kein Pokal, keine Meisterschaft, was bedeutet das für Freakcity und seine Fans? Für die meisten bedeutet es sicher dass es gravierende Veränderungen geben muss,  für einige steht die Welt, sprich, Freakcity am Abgrund!  Was sich meiner Beobachtung nach während der zweiten Hälfte der Saison schon angedeutet hatte wurde nun Realität:  ….das Ende eine Basketball Ära in Bamberg, eines vormals erfolgreichen Systems, Trainerstabs, Managements war eingeläutet …  Für mich nicht unerwartet und mir war klar dass es für einen Neuanfang gravierende Veränderungen geben muss.  Alles Jammern hilft da nicht, und dass ein krasser Umbau oft hilft sieht man diese Saison an ALBA Berlin die für mich die heissesten Meisterschaftskandidaten sind!!! Also, ich für meinen Teil, werde nicht trauern, jammern, demonstrieren oder einen normalen Trainerwechsel zum Weltuntergang deklarieren, sondern bin dankbar für 4 tolle Meisterschaften und viele weitere Erfolge der letzten Jahre die ich von 2009 an begleitet habe als Fan, zusammen mit einem grandiosen Coach, dessen Zeit in Freakcity ganz einfach vorbei ist.  So ist das Leben!

Ulli

 

 

 

 

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Mai 17 2014

3 Beko-BBL Teams in NBA2k15 (Videospiel)

Die (noch nicht erschienene) neue Version der NBA2k-Spielereihe „NBA2k15“ (für PC und Konsole) wird drei deutsche Teams beinhalten, da der Euroleague-Teil erweitert wird.

Bisher war von den Beko-BBL Teams lediglich Alba Berlin im Spiel vertreten. Dazu kommen aus deutscher Sicht noch der FC Bayern München Basketball und die Brose Baskets Bamberg.

Bald wird man also tatsächlich nicht nur LeBron James und Co auf dem Parkett steuern können, sondern auch Spieler wie Robin Benzing und Maik Zirbes.

Diese Entscheidung der Verantwortlichen zeigt, dass sich die BBL langsam etabliert und eine positive Entwicklung in Gange ist.

Da ich mir als Phoenix Hagen Anhänger einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen kann:
Svetislav Pešić wird nicht spielbar sein, auch wenn er häufiger auf dem Feld steht als so mancher Spieler aus seinem Kader. 😉

Alle Verlinkungen oberhalb dieses Hinweises verweisen auf die entsprechenden deutschen Wikipedia-Artikel.

 

Quelle: Diverse (u.a. http://www.gameswelt.de/nba-2k15/news/in-diesem-jahr-mit-noch-mehr-euroleague-teams,221169)

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Jul 25 2013

Auswärtsfan #301: Gegen die 300 Begrenzung – für die 10% Regelung!

Warum eine Regel schaffen, die man genau wenn sie zutreffen wird angeblich nicht anwenden will?
Es wird uns Fans versprochen, dass man darüber reden kann, wenn tatsächlich Bedarf besteht, mehr als 300 Karten in Anspruch zu nehmen, also z.B. bei Derbys oder Playoff-Spielen – ich glaube Euch kein Wort!!
Ihr habt vorher nicht mit uns Fans gesprochen, und habt die Begrenzung eingeführt, um sie  anzuwenden  wenn sie zutrifft!
Wetten, Ihr geht jetzt vor Ort und werdet den Zusammenhalt zwischen Verein, Mannschaft und Fanclub beschwören nach dem Motto „Wir gegen die andern, weil die anderen gegen uns sind“.
Wahrscheinlich fallen die Bamberger, Ulmer und Müncher Fans auf diese Falle herein. Das ärgert mich besonders! Nur wenn sich die Bamberger Fans für die Ulmer, die Ulmer für die Münchner und die Münchner für die Bamberger AUSWÄRTSFANS einsetzen, — und nur wenn die Fans den Unterschied machen wollen(!)  zwischen Fans, Fanclubs auf der einen und Management und Vereinen auf der anderen Seite, können wir etwas bewegen!
Die  Vereine werden jetzt versuchen ihren Fans zu erklären, warum diese Regelung sinvoll, notwendig und vorteilhaft ist.
Vorteil von dieser Regel haben nur ein paar Vereinszuständige, die im Vorfeld nicht einmal untereinander reden können um das Problem in den Griff zu bekommen, geschweige denn mit ihren Fans. Damit sie auch in Zukunft nicht miteinander reden müssen, haben sie nun die Regel eingeführt, um dann wenn es kritisch wird genau darauf zu verweisen und sich dahinter zurück zu ziehen. In den Playoffs geht es etwas rauher zu unter den Fans, aber natürlich auch unter den Vereinen. Dann wird man überlegen, wie man möglichst der Heimmannschaft die besten Voraussetzungen bietet, um zu siegen. Und dazu gehören Heim-Fans, die die eigene Halle zur Hölle für die Gastmannschaft machen. Wir bauen uns Trutzburgen auf und ziehen die Zugbrücken  hoch.
Und genau dann wollt Ihr die 300-Regel nicht anwenden??
Als 100% Fan der Brose Baskets, der fast alle Auswärtsspiele der letzten 5 Jahre dabei war stelle ich fest, dass ich in diesem Falle nicht hinter der Entscheidung meines Vereins stehe, falls er hier zugestimmt hat, was ich annehme.
Meine Solidarität und Unterstützung gehört in diesem Fall ausschliesslich der FANGEMEINSCHAFT, über die Hallengrenzen hinweg!
Gegen die 300 Begrenzung – für die 10% Regelung!

FANS RESPECT FANS!
Walter Schell

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Jun 08 2013

Warum ich den FC Bayern München hasse …

……das fragte ich mich irgendwann…..

FC Bayern München und Brose Baskets Bamberg

Als 100% Fans unserer Brose Baskets haben wir natürlich auch an den Vorbereitungsspielen unserer Mannschaft teilgenommen, wie in Bad Aibling und Tag darauf hier in Weilheim.

Und zwar vor etwa 3 Jahren, als man erstmals den FCB so richtig als Basketballteam wahrnehmen konnte.

Ich war gegen den FCB, egal was sie spielten, was sie gewannen, wie gut oder wie schlecht sie waren, ich war gegen die und schon erst recht gegen Uli Hoeneß!!!

Irgendwann begann ich mich zu fragen, warum eigentlich??? Und diese Frage kam nicht durch eine „ach so wundersame Erleuchtung“ sonder war sehr pragmatischer Art!  Der FCBB begann ja sein medienwirksames Debut noch in der  ProA wo man sich systematisch vorbereitete um den Aufstieg in die BBL zu schaffen (hört hört, die haben auch ProA gespielt :-D) .   Um dieses Ziel zu erreichen tat man etwas was mich zum umdenken bewegte.  Man kaufte (was sonst??) Steffen Hamann, Demond Greene, Robert Garrett und  Bastian Doreth, alles Ex-Bamberger Spieler, die ich sehr mochte als sie bei uns spielten.

Hmm, und  jetzt sollte ich urplötzlich, weil die für den FCBB spielten gegen die sein? Sie vielleicht sogar hassen? Wieso eigentlich? Das konnte ich mir nun so gar nicht vorstellen! Das waren  zu ihrer Bamberger Zeit alles gute Spieler, die uns z.T. sogar zur Meisterschaft mitverholfen hatten, die den Bamberger Basketball mitgeprägt haben, die, wie Steffen Hamann, ein „Bamberger Urgewächs“ sind.  Und jetzt nahmen diese Spieler diesen vordergründig nicht nachvollziehbaren Schritt in Kauf, genaugenommen diesen „Rückschritt“ in die ProA???  Das wollte ich verstehen!!!!!

Deshalb interessierte mich auch diese „erste Saison“ des FCBB in der ProA sehr, ich verfolgte die Spiele,  merkte wie in dieser so Fussballorientierten Stadt  eine Basketballmannschaft heranwuchs zu einem Team das einiges versprach!!! Man dominierte aus verständlichen Gruenden schnell die ProA und schaffte auch den Aufstieg in die BBL.

Jetzt war es dann natürlich auch soweit dass unsere „ehemaligen Bamberger“  zurück in die Frankenhölle kamen um gegen unser Team , die Brose Baskets zu spielen.  Was mich dann endgültig zum Umdenken bewegte waren die Reaktonen, die Pfiffe, die vielen negativen Bemerkungen und im Falle von Steffen schon oftmals richtige „hasserfuellte“ Untertöne hatte.  Das konnte nun so gar nicht sein!!! Ich grübelte um einen Grund zu finden warum ich „die nicht mögen sollte“, und  ich fand keinen, so sehr ich mich anstrengte.  Nein,  ich beschloss mich ab sofort zu outen, dass ich“ den FCB/FCBB  eigentlich mag“ und hatte die Nase gestrichen voll von dem Herdendrang dem man ausgesetzt ist wenn sich solche Meinungen bilden, oder gebildet werden 😉 und dem man sich ohne nachzudenken, weils  halt so „in“ ist, anschliesst.   Deswegen war es für mich selbstverständlich ein Foto mit Steffen zu machen, postete es auch noch und  klickte so ab und zu mal „gefällt mir“.   Das tat eigentlich gar nicht weh…..lol……und es war mir wichtig,  „meine eigene Meinung“ kundzutun!!   Als sich dann der Fanclub BIG REDS gründete, machte mich dies neugierig und ich wollte wissen,  was das für Leute sind, die die „Bamberger“ Hamann, Greene, Doreth, Garrett, Wyrick, Bauermann und Stix unterstützen.   Die ersten Besuche im Audi Dome waren ein komplettes Umdenken, denn das Umfeld und die Atmosphäre war so  anders als in der Frankenhölle!!!   Ich  mochte diese „andere“ Atmosphäre und da ich  eh München Fan bin, als Bambergerin Basketball-Fan natürlich auf Brose Baskets fixiert,  war die Unterstützung der „anderen“ Bamberger, sprich: FCBB für mich  nur folgerichtig und mit der Konsequenz, dass Walter und ich in den Fanclub zu einem sehr frühen Stadium und als Gründungsmitglieder eintraten.  Die ersten Treffen im „Freistoss“ die Traditionskneipe am Audi Dome waren geprägt von bissl Skepsis von Münchner Seite,  so nach dem Motto, was denn „die Brösels  bloss hier wollen?“.  Aber das gemeinsame Interesse am Basketball, Trommeln, unterstützen der Teams,   verband schnell und Mistrauen war verschwunden.  Jeder Besuch  ist mittlerweile ein Highlight das ich so ab und zu geniesse, ob alleine oder mit Walter.  München ist immer eine Reise wert, und wenn man dieses wunderbare Ziel dort hat mit vielen Basketball Freunden, umso schöner!!!!

AudiDomeSo kam es auch dass wir auch einige der intensivsten  und  treuesten  Freunde und Förderer unserer Initiative Fans respect Fans e.V in München haben.  Was wäre mittlerweile FRF ohne Matthias seiner um keinen Preis zu erschütternden konsequenten Gradlinigkeit was Respekt und Toleranz betrifft!!!!!  😉 Oder Alexander, Maxi, Andrea, Ingrid,  Lina, Ulrich, Sabine, Nick ……oder oder oder, da sind so viele (sorry wenn ich jetzt nur Beispielhaft einige genannt habe).

Bemerkenswert ist auch die Gelassenheit der Bayernfans, zumindest äußerlich, wenns heisst „wir mögen die Bayern nicht“ und sich alle Fans der Liga „einig“ sind und vereint gegen den FCBB losgehen.  Die Fassung zu bewahren und nicht in niveaulose, beleidigende „Retourkutschen“ abzutriften erfordert sicherlich oft ein Höchstmaß an  Kraft,  Selbstvertrauen und „mia san mia“-Gefuehl, denn nur so kann man das ertragen, denke ich nicht nur, ich weiss es ja aus eigener Erfahrung als Brose Baskets Fan, denn da hat man es ja auch nicht immer leicht, gerade wenn sich ein bundesweiter „shitstorm“ zusammenbraut, wie nach diesem unsäglichen Hagen-Spiel,  nach dem Motto „die gesamte Liga gegen Brose Baskets“.  Auch da gilt es Fassung und Haltung zu bewahren und  zusammenzustehen.  Übrigens hatte bisher der FCBB die Aufmerksamkeit als „Buhmann, bzw. Verein der Basketballnation“, bedingt durch unsere immensen Erfolge der letzten Jahre,  so abgelenkt, dass wir durchatmen konnten weil es ja jetzt einen FCBB gab, der das neue Feindbild (oder alte vom Fussball??) darstellte.

Egal ob es gegen einen Verein, ein Team, die Fans oder das Management geht, ist es immer einfach „vereint“ vorzugehen, das macht einen stark (denkt man ) und es lenkt von seinen eigenen Unzulänglichkeiten ab (hofft man). Eigentlich haben der FCBB und Brose Baskets viel gemein, und die Fans die gleichen Probleme, deshalb umso (un)verständlicher warum man sich so gar nicht mag, die meisten jedenfalls. Gemeinsamkeit verbindet ja normalerweise. Andererseits stoßen sich gleichartige Pole ab.

Aber das ist mir eigentlich alles egal! Ich mag wen ich mag, wann ich mag und wo ich mag. Ich hänge mich nicht an „Capos“ die vorgeben was oder wen ich als Fan NICHT mögen soll oder darf. Und ich kann nur eins sagen, man fühlt sich gut dabei,  man ist nämlich ehrlich, vor allem zu sich selbst.   Und das ist mir am wichtigsten.

Ulli.

 

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Mai 16 2013

Hagen im Ausnahmezustand, Playoffs und Respekt, Freunde und „Do or Die“

„wir sehen uns im Oktober“  schrieb Maria aus Hagen vorhin im Facebook. Das brachte mich darauf doch noch ein paar Worte über dieses Viertelfinale zu verlieren.  Es war ja so sehr von „ups and downs“ geprägt wie sonst kaum einmal zuvor, durch  diese unglückseligen  Schirientscheidungen.

Deshalb war es auch für die 15 Bamberger Fans, die sich gestern auf den Weg nach Hagen machten ein etwas seltsames Gefühl und wir überlegten uns schon was uns wohl erwarten würde in der Ischelandhalle.  Im Bus entschlossen wir uns nur mit Fahnen anzurücken, nicht zu trommeln, man würde sowieso nichts hören durch die Hagener Fans, die ja einiges angekündigt hatten, dass es laut würde, unfreundlich, im „schoenen dunk“  hatte man sogar zu „Flaschenwerfen“ aufgerufen.  Ebenso beschäftigte uns natürlich die „Sache Buschi“ die am gleichen Tag durch das Posting der Brose Baskets website  und Buschis Antwort darauf in Facebook „aufgekocht“ war.

Wir Bamberger Fans mögen Buschi.

Angekommen an der Ischelandhalle,  entschlossen wir uns noch kurzfristig ein Poster zu schreiben um unsere Sympathie für Buschi zu zeigen „wir mögen Buschi“ wollten wir an dem Geländer auf der Tribüne in der Halle anbringen, einige der Fans unterschrieben das Poster auch noch, denn wir dachten dass das Buschi vielleicht sehen und dann sogar mitnehmen würde.

Vor der Halle dann erst mal ein Polizeiaufgebot, das erst mal beruhigte denn  etwas mulmig war uns schon.  In der Halle auf der Tribüne  wo wir waren, befestigten wir erst mal unser Buschi Plakat und die Fahne des Fanclubs Faszination Basketball Bamberg.  Es war ja noch einige Zeit bis zum Jump aber der Hagener Fanblock stimmte sich gesanglich schon ein.  Als dann unser Team  vorgestellt wurde, konnten wir zum ersten mal so richtig feststellen was unsere Spieler erwarten würde, ein Pfeiffkonzert bei  bestimmten Spielern, laut und grell!!    Besonders John Goldsberry und Karsten Tadda „kriegten ihr Fett weg“.  Aber dergleichen war erwartet worden, nach den unglücklichen Schirientscheidungen und  den folgenden BBL Stellungnahmen und Entscheidungen.  Der Frust der Hagener Fans musste sich ja entladen und die „Abstrafung“ unsere Spieler war irgendwie eine Ersatzhandlung nach dem Spiel in Bamberg.
Das war schon heftig, Respekt hört sich anders an. Dessen völlig unbeeindruckt führte der Deutsche Meister sehr schell, und nach dem ersten Viertel war eigentlich relativ schnell klar dass sie sich dieses Mal die Führung und den Sieg nicht nehmen lassen würden.Mit fortschreitender Zeit stabilisierte sich die Führung und man konnte auch feststellen dass die Pfiffe, Rufe, etc immer weniger wurden.  Also, abhaken, zu den Akten legen und gemeinsam nach vorne blicken. Gerade auch weil die Atmosphäre in der Arena in Hagen, wider unserem Erwarten, zwar etwas hektisch war aber dennoch ruhiger als erwartet  und keinerlei agressive Stimmung und  Feindseligkeiten gegenüber uns Fans aufkamen.

Abschliessend, am Mannschaftsbus, kamen auch noch „unsere“ Hagener vorbei, die wir in dieser Saison kennengelernt hatten…….um nur ein paar zu nennen, Julian, Leif,  Judith, Baerbel, Timo, Sarah, Maria, Björn, uva….ich hab sicher viele vergessen, sorry dafür!!! Diese Hagener Fans und  ihre Halle sind uns seit letztem August beim Länderspiel  ans Herz gewachsen und wir haben viele neue Freunde gewonnen.  Deshalb freuen wir uns total auf die nächste Saison in Hagen.  Dann wollen wir gerade auch in Hagen wieder   bei Freunden zu Gast sein,  trotz Rivalität, Wettbewerb und Heissblut fürs eigene Team!!! Die Hagener Fans sind selbstverständlich nach Bamberg eingeladen, gerne zum Kurzausflug mit Stadtführung und gemütliches Beisammensein vor dem Spiel – denn Bamberger können auch nett sein. Zumindest solange das Spiel noch nicht läuft. 🙂

 

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Mai 13 2013

Phoenix Hagen Fans und Brose Fans respektvoller als ihre Spieler

Liebe Freunde von FRF!

es ist gestern heiss hergegangen beim Spiel Brose gegen Phoenix, allerdings haben wir uns mit den Fans aus Hagen trotz heftiger Wut und Enttäuschung nicht beschimpft oder sind ausgeflippt, zumindest ist es nicht so zugegangen wie auf dem Spielfeld. Das muss ich den Hagenern sehr hoch anrechnen und ich bedanke mich ausdrücklich dafür! Das ist der Respekt, den ich von Fans gegenüber anderen Fans erwarte und auch einfordere.

Deswegen sind wir in dieser Gruppe um daran zu arbeiten! Über die Fehlleistung der Schiris brauchen wir hier nicht zu diskutieren, da sind wir uns hier, auch die Bamberg Fans einig. Es macht einfach wenig Sinn, sich darüber in Wut und Abneigung darüber zu äußern, ohne einen Weg zu überdenken, der den Respekt der Fans untereinander trotz der schwierigen Lage bewahrt. Daher sind Kommentare wie: „Alles nur gekauft“ „Am Mittwoch wirds heiss hergehen“ etc. sicherlich der Situation geschuldet, jedoch kontraproduktiv!

Wenn wir in dieser Situation unseren Ansprüchen von Respekt nicht genügen, dann sind wir eine Schönwettergruppe, und das ganze ist Zeitverschwendung. Legt mal bitte etwas Engagement ein, um euren eigenen Ansprüchen zu genügen, gerade dann wenn es darauf ankommt!

Ich werde mit Ulli am Mittwoch in Hagen sein, zusammen mit ein paar wenigen anderen Bamberger Fans. Wir, die Fans sind uns auf beiden Seiten eigentlich einig in der Beurteilung der Situation. Es wäre absolut desaströs, wenn die Fehlleistungen der Schiris in Streitereien unter den Fans und in dauerhaften Feindseligkeit enden würden.

DAS IST ES, WAS MICH BESCHÄFTIGT!

Und mir persönlich ist eine dauerhafter respektvoller Umgang der Fans untereinander wichtiger als manches andere….
Und ein Hinweis zum Schluß: Themen, die mir am Herzen liegen aber eventuell einen Shitstorm auslösen poste ich auf meiner FB-Seite, dann kann dazu jeder schreiben oder auch nicht. Gerne kann man dann in der FRF-Facebook-Seite einen Hinweis auf das private posting geben. Schaut mal auf meine Seite, was ich über unseren Besuch in Hagen geschrieben habe und was das alles ausgelöst hat. Wenn mir da etwas nicht passt kann ich das löschen, aber muss dann auch dazu persönlich stehen, dass ich das gelöscht habe.
Allerdings sollte bei FRF gelten: Was geschrieben ist, sollte geschrieben bleiben.

Die Admins löschen in FB nichts, wenn es keine Beleidigungen oder ungesetzliche Aufrufe etc betrifft.
Nochmals die dringende Bitte: wir sind JETZT gefordert, vernünftig zu handeln. Schaffen wir das?
Trotz allem: It’s Playoffs-Time!

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Mai 01 2013

Kurztrip einmal Bremerhaven und zurück!! April 2013

Auch dieses Jahr hat es uns wieder für ein paar Tage an die Nordsee verschlagen. Wir haben das Basketballspiel der Brose Baskets zum Anlass genommen und sind bereits am Sonntag angereist. Das Spiel war dann am Dienstag Abend.

Nicht nur die Stadt hat es uns angetan, sondern vor Allem die Menschen dort, die wir bei Auswärtsfahrten oder als Gäste in Bamberg kennen lernen durften. Daher haben wir uns schon lange auf diesen Kurzurlaub gefreut. Auch eine „kleine“ Erkältung hielt uns nicht ab und wir vertrauten auch hier auf die Hilfe von Ratiopharm Ulm 🙂 .

Nachdem wir bereits beim letzten Mal einen kleinen Bericht geschrieben haben, wollen wir es auch jetzt tun.Vor allen Dingen soll das auch ein Dank an unsere Stadtführer sein, denn obwohl die Hafenrundfahrt durchaus als „nicht“ ausgebucht bezeichnet werden konnte, haben wir dennoch eine exzellente und kompetente Stadtführung geboten bekommen. Wir möchten uns dafür ganz herzlich bedanken und es auch neuen Besuchern von Bremerhaven sehr empfehlen, nicht nur zum Basketball zu kommen, sondern einen Tag oder ein paar Stunden in Bremerhaven zu verbringen. Es lohnt sich.

Am Montag nachmittag war es soweit!!  Wir trafen uns mit Meiko Schmidt an der Haltestelle im Fischereihafen am Schaufenster zur Hafenrundfahrt:

Stadt- und Hafenrundfahrt der Sonderklasse mit einem Doppeldecker:
als Gäste saßen Walter, Meiko und ich ganz oben in der ersten Reihe 😉

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Mit dem Doppeldecker durch die Hafenanlagen von Bremerhaven. Schnell haben wir herausgefunden, dass Busfahrer Arnold jahrelang die Eisbären durch Deutschland chauffiert hat.

 

Die Fahrt des  HafenBuses führt  durch den Überseehäfenbereich, über das gigantische Container-Terminal und das Auto-Terminal mit dem  Abteilungen „High & Heavy“ im Norden der Stadt.

Der Hafen von Bremerhaven wächst so schnell, dass eigentlich jedes Jahr von neuen Rekorden, Industrieansiedlungen etc. zu berichten ist. Hier brodelt geradezu die Zukunft, speziel was die OFF-Shore Windanlagen betrifft.

Bereits seit dem  13. Jahrhundert gibt es die Stadt. 1827 wurde Wesermünde als Stadt gegründet, bereits 1854 war es der größte Auswandererhafen Europas.

Erst 1947 wurde Wesermünde umbenannt in Bremerhaven

Heute ist BHV weiterhin eines der größten Häfen Europas. Geprägt ist der Hafen durch Fischereiindustrie, Import und Export von Autos (über 3000 täglich!). Aber vor allen Dingen durch die stark expandierende OFFSHORE Windkraftindustrie. Viele Bauteile für die Windkraft auf See werden direkt in Bremerhaven hergestellt und dann direkt auf See transportiert. Wegen dieses schnell wachsenden Marktes wird momentan auch der Flughafen nach Cuxhaven verlegt, da die Fläche für weitere Industrieansiedelungen benötigt wird.

Windkraftanlage - Unterbau Offshore

Tripoden (Dreibeiner): Das sind die „Fundamente“ der großen Windkraftanlagen, die im Meer gebaut werden. nur der obere Teil, der aus dem Wasser ragt ist mit Rostschutz gestrichen, der untere Teil der im Waser ist braucht das nicht, da keine Luft ran kommt.  So eine Anlage hat mit den Rotoren eine Höhe von 155 Meter (Kölner Dom: 157 Meter)

Kran

Man meint dieser Kran kann laufen – kann er aber nicht 🙂


Barge 42, transportiert Teile für die Windkraftanlagen OFFshore

Barge 42, transportiert Teile für die Windkraftanlagen OFFshore

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Van Carrier, 15 Meter hoch, Eigengewicht 72 Tonnen.Stolzer Preis: 750.000 EUR. Diese Riesen befördern die Container und stapeln sie bis zu 6 Lagen übereinander. Oben rechts ist die Fahrerkabine. Über 6 Millionen Container wurden 2012 umgeschlagen, 20% Zuwachs zum Vorjahr, ganz gegen den Trend der Wirtschaftskrise.

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Im Hintergrund: das ist kein Hochhaus, sondern das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Breakaway“, das momentan in Bremerhaven modernisiert wird. Platz für 4000 Passagiere und 1600 Besatzungsmitglieder. Zur Zeit sind alle Hotels in Bremerhaven ausgebucht, weil die Kabinen der Besatzung ebenfalls umgerüstet werden.


 

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Ein Überbleibsel: Die Amerikanischen Streitkräfte waren über lange Zeit hinweg in Bremerhaven stationiert. Mit dem Weggang im Jahr 1998 verlor die Stadt ein Teil ihrer Identität und viele Freunde.

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Die Eisbären im Hafen!

 

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Wer braucht mal schnell 100 Trecker oder Bagger oder 500 Japanische Autos? kein Problem, alles da! Ständig stehen ca 40.000 Fahrzeuge in Spezialparkhäusern und zusätzlich ca. 60.000 auf offenen Flächen! Als Autoterminal ist Bremerhaven die Nummer 1 in Europa. So ein Schiff fasst bis zu 8000 Fahrzeuge! Be- und Entladen: 2 Tage, dann geht’s schon wieder weiter.


 

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der Hubwagen kann kleinere Schiffe an Land hieven und nach Reparatur auch wieder zurück ins Wasser bringen


Container Container Container

Hier wird gerade ein Container auf einen Lastzug aufgesetzt. Das geht Ruck-zuck, hingefahren, abgelassen – passt! Der Fahrer muss allerdings seine LKW-Kabine verlassen. So sind die Sicherheitsbestimmungen

Ca. 120 Minuten dauerte die Fahrt mit dem HafenBus durch die Welthäfen Bremerhavens.  Ein unvergessliches Erlebnis und jedem Bremerhavener Besucher zu empfehlen.  Ausserdem durchfährt man Gebiete des Hafens durch die man als „normaler“ Tourist nicht hindurch fahren darf, und die gesperrt sind für Individualtouristen.  Nur im Hafenbus kann man diese Teile des Hafens durchfahren und besichtigen. so zb die zollfreie Zonen.

 

Am Abend erwartete uns dann ein geselliges Beisammensein mit etlichen „Eisbären“ die schon seit dem  letzten Besuch zu echten Freunden geworden sind. Meiko hatte in einem der leckeren Fischrestaurants am Fischereihafen reserviert:

Im Fischereihafen, bei "Reinhard's"

Unsere Bremerhavener Freunde wissen wo es schmeckt: am Abend nach der Hafenrundfahrt nochmal lecker essen.

Hier geht’s zum Restaurant Reinhard’s 

 

Am nächsten Tag, Dienstag 23. April 2013, bevor es dann zum Spiel der Eisbären gegen die Übermacht aus dem Süden (grins) gehen würde, stand noch ein Besuch im Auswandererhaus auf dem Programm.  Beeindruckend konnte man die aufregenden Erfahrungen der Auswanderer aus Deutschland und Einwanderer in die USA erleben und nachempfinden, mit teilweise bewegenden Bildern und Tondokumenten.  Man fühlte sich tatsächlich in diese Zeit zurückversetzt.

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Amerika!

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Deutschland Einwandererland

 


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Mal schnell Besuch bekommen von Dennis, einem guter Freund

 


Bilder vom Besuch im Auswandererhaus und vom Spiel gibts auch hier:

Kurzurlaub Bremerhaven April 2013

BremerhavenHalbzeit

Brösel Kommentar zur Halbzeit:
Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!

 

Bremerhaven nach dem Spiel

Brösel Kommentar zum Spielausgang:
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst!

 Übrigens, das Spiel haben die Eisbären gewonnen. Aber das liegt in der Natur des Sports. Der Freundschaft der Fans von Bamberg und Bremerhaven tut dies jedoch keinen Abbruch. Das wäre ja noch schöner … bis zum nächsten Mal, ihr Eisbären!!

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Feb 24 2013

mit der Bahn nachTrier

Trier

Das ist also Unser Ziel: Trier! Eine schöne historische Stadt, die wir gerne wieder besuchen. Zweimal waren wir bereits für 2 Tage hier: Beim Allstarday 2011 und beim vorletzten Spiel von TBB Trier gegen unsere Brose Baskets.

Von der Bahn hatten wir einen Freifahrtschein bekommen den wir mit dieser Fahrt eingelöst haben. Den günstigen Preis haben wir mit einer langen Anfahrtszeit bezahlt. Aufstehen um 5:00 Uhr. Fertig machen. Fahrt zum Bahnhof. Abreise 6:30 Uhr. Von Bamberg nach Würzburg fährt nur eine Regionalbahn. Sitz Reservierung nicht möglich aber gottseidank ist ja Sonntag und es ist nicht viel los. In Würzburg angekommen haben wir gerade so viel Zeit um den Intercityzug nach Frankfurt zu erreichen. Es ist also nichts mit frischem Kaffee im Bahnhof. Aha und nun die Überraschung auch von Würzburg nach Frankfurt fährt eine Regionalbahn. D.h. im Klartext auch hier gibt es keinen Kaffee. Aber wir haben eine tolle Reisebegleitung die gleich neben uns zugestiegen ist: Die fränkischen golden Girls! Vier Mädels, ungefähr in meinem Alter, unternehmen eine gemeinsame Reise. Sie unterhalten sich so laut, dass man zwangsläufig mit beteiligt ist an ihren Geschichten. Es scheint so das ich die Damen schon längere Zeit nicht mehr gesehen haben. Oder die sind immer so drauf. Die Unterhaltung ist so laut dass man meint die stehen jeweils 100 m voneinander entfernt.

Endlich erfahre ich in kürzester Zeit, alles über die Welt, den Haushalt“, Schuhe, kochen, vor allem ALLES über die Männer. Erstes Fazit: Männer die sich für Kochen und Haushalt interessieren, sind verdächtig. Es wird vermutet, dass manche nicht wissen, wie sie ticken…!? Gottseidank bin ich demnach völlig unverdächtig. Gacker gacker kicher, gacker, kicher gacker

Endlich wichtiges Thema: Frisör! Waschen schneiden, föhnen. Mein Frisör, dein Frisör, ja da war i nu net, . Hochzeit, Stufenschnitt, alles verschnitten, wir erreichen Hanau Hauptbahnhof

Ulli Schell schreibt in Facebook: Will ein Autooooooo!

In der Frisörschule ist es billig, da musst Du nur die Produkte kaafn, aber du brauchst halt Zeit….

In Forchheim kannst na gehn wo’st mogst, da kosts überall des gleiche. HANAU WEST

OFFENBACH und es sind noch Plätzla da und piccolo, aha eins von den Girls hat Geburtstag

Im Summä werd bei uns mehr Wasser getrunken…aber sonst net

Frankfurt Süd Ansage: Ausstieg in Fahrtrichtung links —— ich korrigiere Ausstieg in Fahrtrichtung rechts HAHA!

 

Ende Regionalexpress in Frankfurt HBF, umsteigen, tschüß golden Girls

 

Frankfurt
Süd Ansage: Ausstieg
in Fahrtrichtung links —— ich korrigiere Ausstieg in Fahrtrichtung rechts – HAHA!

 

 

Und noch ne Burg und noch ne Burg….

Oberwesel, jetzt schlägt der Rhein Kurven…

12:45: Ankunft in Trier!

 

Von unseren Trieren Freunden wurden wir herzlich begrüßt

Kein Weg ist zu weit, kein Wetter zu schlecht! Die Bamberger
Auswärts-Fans sind immer und überall dabei um ihre/meine Mannschaft zu
unterstützen!

 Zum Spiel: Bamberg hat gewonnen…

 

 
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Vom Frühstückstisch aus beobachtet:Schaut man durchs linke Tor hindurch, sieht man eine Klasse mit ABC-Schützen, die gerade Geschichtsunterricht erhält.

 

 

Der Dom von Trier. Sehr beeindruckend! An diesem Tag war auch die deutsche Bischofskonferenz in Trier zu Gast.

Völlig ungewohnt für einen Basketball-Fan

 

TRIER HAUPTBAHNHOF: Die Nord-Süd Ver(w)irrung, auch in Trier *lol*

„bitte beachten Sie, aufgrund fehlender Fahrplanunterlagen verzögert sich die Abfahrt um ca. 5 Minuten“ Haha, Herr Schaffner, wenn Sie nicht wissen wohin, fragen Sie doch die Fahrgäste. Ich schmeiss mich wech!

Ull: Vielleicht brauchen die unser Navi??

Email? Twitter? Fax? Facebook? Ah ok, die Brieftaube hat’s grad zerbröselt…

Aha der Zug sollte ja von Gleis 13 Nord abfahren, stand aber auf Süd, also 200 weiter weg. Alle Fahrgäste mussten also nach Süd wandern, dort einsteigen. Dort gabs aber keine unterlagen. Nun ist der zug nach Nord, also 200 weit gefahren. dort sollte er ursprünglich stehen. Nun steht er dort und wartet auf die Unterlagen….

Wahrscheinlich sind die Unterlagen (Landkarte?) nach Süd geschickt worden…

Grad ist ein Beamter vorbeigelaufen, etwas ausser Atem, „guten Tag“ hat er gesagt. In der Hand die Unterlagen…

Und los gehts… Wir können….

 

 

Auf dem Hauptbahnhof von Trier: die Toiletten sind wie ein Hochsicherheitstrakt versperrt. Einlass bekommt man nur wenn man 0,50 € einwirft. Das Tolle daran: es gibt kein Wechselgeld! Na, wenn das mal nicht in die Hose geh

Schlechte Karten für Rollifahrer – keine Toilette am Bahnhof. Gottseidank ist BurgerKing gegenüber gastfreundlicher!

Ortschaften, durch die man als Autofahrer von Trier nach Bamberg sicher nicht fährt 😉

Ull: Hurraaaaaaa er fährt….auf geht’s nach Köln!!!!!!

Sven schreibt in Facebook: Karneval ist da aber schon zuende.

Ich: So ein Mist, da ist die Bahn schon wieder zu spät

Norbert aus Berlin schreibt: wann seit ihr bei uns am Hauptbahnhof???? laß dich überraschen

Euskirchen, wieder mal 3G Empfang

Ull: Haha, Norbert…glaub das schaffen wir heute doch nicht mehr

Ansage im Bummelzug: „wegen der Verspätung erreichen Sie leider den ICE nach Berlin nicht mehr.“ Ja und somit ist die Frage von Norbert aus Berlin aufgeklärt. Nix wird’s mit Berlin.Na ja, wir müssen ja nicht dahin. Sonst wär ich etwas leicht angesäuert, haha, aber die Laune ist nach wie vor gut, die Reise von Trier nach Köln durch fast unberührte Schluchten und Täler war schon ein Erlebnis.

Ull: Wusste gar nicht dass es so viel Wildnisse in Deutschland gibt ……lol

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Trotz des Aufenthalts von 50 Minuten in Köln wird es nichts mit der Besichtigung des Kölner Doms.Wegen Bauarbeiten an den Gleisen hältst nämlich der Zug nicht im Hauptbahnhof, sondern erst einen Bahnhof dahinter. Den Kölner Dom können wir daher nur aus der Ferne bewundern.

 

Das iPad mini ist schon ein Teufelsding, leistet gute Dienste, Batterie nun auf 54%, das geht in Ordnung

Walter Schell …und schon Frankfurt Flughafen. Der Zug fährt wie “ a gsengte Sau“ mit fast 300kmh. da wirds sogar der Ulli schwindlig, obwohl die ja auch einen eher sportlichen Fahrstil hat

Walter Schell So, nun von Würzburg nach Bamberg im proppenvollen Regional“express“ Richtung FreakCity. Für 2 personen unmöglich 2 Plätze nebeneinander zu ergattern

Bergtheim. das Mädel neben Ulli steigt aus, wir sind wieder „vereint“

Ulli meint: Wo fährt dieser Zug denn rum? Bergheim, wo ist das?? Wollte doch nach Bamberg……

Eine Frau vor uns hört Musik auf dem iPhone und strickt! Ja gibt’s denn sowas überhaupt noch?!

Ull: Hightech und Tradition vereint …

Waigoldshausen (ja, das gibts): Ulli meint „fährt der wirklich nach Bamberg?“.

AHA SCHWEINFURT! Na jetzt wissen wir dass wir richtig sind! Denn von Schweinfurt nach Schweinfurt-Ost ists ja nicht mehr so weit. (Für die Bayreuther: Die Würzburger sagen zu HALLSTADT eben Schweinfurt-Ost)

Schweinfurt HBF, Schweinfurt Mitte, ok, jetzt bin ich gespannt

Aha, jetzt kommt Schweinfurt Stadt…. Mann o mann ist Schweinfurt groß!

Es gibt kein Schweinfurt Ost, zumindest nicht bei der Bahn. Muss ich dann doch in Bamberg aussteigen

so, nun die letzte Strecke per Bröselmobil nachhause zurückgelegt. Füße hochlegen. Feierabend!

Ulli: Endlich daheim!!!!!! *freu*

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Okt 05 2012

Eisbären, aber so gar nicht kühl ….

von Ulli Schell

Eisbären in Bamberg

Ja das lange Warten hatte endlich ein Ende!!!

Nach vielen Highlights, Events, Testspielen, Nationalteam Quali und Vorbereituns Cups war endlich Gametime in der BekoBBL denn das erste Ligaspiel stand auf dem Program:  Brose Baskets vs Eisbären Bremerhaven.  Ein lange geplantes Event, denn es hatten sich 12 Eisbären angekündigt aus dem hohen Norden.  So war es dann auch….es kamen Meiko, Timo, Yvonne Uwe…Rita und …..????? und natürlich Flocke Eisbär!!!!  Wir hatten ein kleines “Nachmittagsvordemspielprogramm“ vorbereitet und waren sehr zuversichtlich dass das alles klappen würde.

Gegen 1300 Uhr trafen Walter , ich, Meiko und Timo am ältesten Gasthaus Bambergs, dem Gasthaus Sternla, ein.  Dort erwarteten wir die Eisbären…Unsere „Bamberger Eisbären“ Beate, Joern und Birthe warteten bereits,  ebenso die meisten Bremerhavener.  Ein herzliches Begrüssungshallo schien kein Ende zu nehmen!  IMG_0274

Ein besonderes Hallo verursachte Freaky, der von Oli heranchauffiert wurde.  Freaky flirtete mit Allen, auch den anderen Gästen des Gasthauses, besonders den Kindern, das war eine echte Werbung für Brose Baskets und den Basketball.  Nachdem endich alle Platz gefunden hatten im Gasthaus, Getränke hatten, Essen bestellt legte sich die Aufregung etwas.

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Vor dem Bamberger Dom. Das Transparent schien auf uns gewartet zu haben: „Sport um der Menschen willen“ passt zu „Fans respect Fans“!

Walter begrüßte alle in einer kleinen Ansprache und stelle 2 Personen vor die die Bremerhavener wohl nicht so kannten:  es hatte sich auch Norbert Sieben, Brose Baskets Präsident und Gründungsmitglied unseres Vereins, mit seiner Frau eingefunden.  Norbert Sieben sollte später in der Arena während der Pause seine Ehrenmitgliedschaftsurkunde erhalten.  Nach deftigem fränkischen Essen traf auch unser Stadtführer ein der sich auch gleich mit der Gruppe auf dem Weg durch die Altstadt von Bamberg machte.

1 ½ Stunden volles Programm, Historie und Kultur ließ keine Langeweile aufkommen und man war sehr beeindruckt von der Schönheit von Bamberg.  Aber bald war es Zeit zur Arena zu fahren, denn das Spiel würde ja nicht warten.  Für die Eisbären war es ein Erlebnis im Shuttle Bus durch Bamberg zur Stechert Arena zu fahren, das kannte man so nicht.  An der Arena angekommen war es Zeit reinzugehen denn das Spiel fing gleich an, jedoch nicht ohne 3 „Regensburger“ Eisbären zu begrüßen die extra nach Bamberg gekommen waren um die Eisbären zu unterstützen.

Nach spannender erster Halbzeit beeilten sich Walter, Meiko, Ulli und Yvonne, zusammen mit Birthe in den Presseraum der Stechert Arena zu gehen.  Dort sollte Norbert Sieben und Wolfgang Heyder ihre Ehrenmitgliedschaft erhalten.  Nach Überreichen der Urkunden, Pins und Schals, wurden tolle Fotos geschossen und zurück in die Arena ging es zur zweiten Halbzeit.

Nach dem tollen Sieg unserer Brose Baskets trafen wir uns mit den Eisbären am Eingang der Arena.  Einige, darunter unsere liebe Flocke Eisbär verabschiedete sich Richtung Heimat und machten sich auf dem Weg.   http://farm9.staticflickr.com/8033/8054321339_91f08b99f0.jpg

Meiko, Timo, Walter, Ulli, Beate, Jörn, Birthe, Yvonne und Uwe gingen zum Teambus der Eisbären um sich zu verabschieden.

Dort trafen wir den Busfahrer und Meiko zeigte uns dass es zwei FRF Aufkleber auf dem Teambus gab.  Das war natürlich sofort ein Foto wert, denn das gab es noch auf keinem anderen Teambus!! Wir sind sehr stolz dass die Eisbären, das Team, so für uns werben und uns unterstützen, einfach grandios.  Nach und nach trudelten die Spieler ein, müde, froh in den Bus zu können um Richtung Norden zu fahren.  Einige Fotos wurden gemacht, Autogramme auf T-Shirts geschrieben, über das nächste Spiel wurde gesprochen und schließlich auch noch ein tolles Foto mit Doug Spradley gemacht.  Der Coach der Eisbären ist sehr nett und wir hoffen sehr dass wir auch ihn als Unterstützer für unsere Sache gewinnen können.

Nachdem der Bus unter lautem Hallo und Winken abgefahren war überlegten wir was wir noch machen könnten um diesen schönen Tag abzurunden.

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Yvonne und Uwe wollten nochmal fränkisch essen, und so entschloss sich die gesamte Gruppe nach Wernsdorf in ein richtig uriges fränkisches Lokal zu fahren.  Es wurden alle in die verschiedenen Autos gepackt und wir fuhren nach Wernsdorf.  Unsere Eisbären waren sehr angetan von dem tollen fränkischen Gasthaus.  Auch wenn der Hunger nicht all zu groß war konnten wir alle nicht widerstehen und bestellten leckere Gerichte.  Gegen 22 Uhr waren wir dann aber alle müde genug um diesen wundervollen Tag zu beschließen….Wir verabschiedeten uns alle……Meiko, Timo, Walter und Ulli fuhren Richtung Heimat.  Dort beendeten wir den  Tag mit einem Glas Prosecco, bis wir dann todmüde ins Bett fielen.

Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück, viel Diskussion und Nachbereitung des vorherigen Tages, brachen die Eisbären Richtung Norden auf……….P1010348

bis bald, wir sehen uns in Bremerhaven!!!

[important]Mehr Bilder gibt es HIER[/important]

 

 

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