Tag: Basketball

Mai 06 2016

Interview mit Wolfgang Heyder

WHWolfgang Heyder führte als Manager die Bamberger Basketballer zu etlichen Meisterschaften und Pokalsiegen. Ich freue mich, dass er sich für dieses Interview Zeit genommen hat.

Wie sind Sie zum Basketball gekommen? 

  • Ich bin klassisch über die Schule zum Basketball gekommen, wir hatten einen sehr engagierten Lehrer, der die gesamte Klasse gleich in den Verein geschickt hat. Der spätere Bamberger Manager Hans Herbst war dann über etliche Jahre der Trainer!

Was interessiert Sie so am Basketball?

  • Basketball gefällt mir wegen seiner attraktiven Athletik, seines Teamgedankens, der sehr ausgeprägt ist, als Multikulti Weltsportart und des positiven Spirits aller Beteiligten untereinander.

Wie stehen Sie zu dem Thema Fairness im Basketball ?

  • Ich denke, das Fairness untereinander ja kein sportliches Thema sondern ein gesellschaftlich relevantes ist und der SPORT, Leistungssport im Speziellen eine hervorragende Plattform darstellt, das zu lernen und beispielhaft zu leben!

Wie fing alles an als Manager?

  • Ich war ja über 20 Jahre Trainer im Hochleistungsbereich mit Leib und Seele, bei meinem Engagement in der 2. Liga in Breitengüssbach wurde der damalige Hauptsponsor G.Tröster TSK gefragt, den Bundesligisten Bamberg zu übernehmen, der vor dem Aus stand und er hat das von meinem Mitwirken abhängig gemacht ….!

Wie sind Sie zu Fans respect Fans gekommen?

  • Ulli und Walter Schell haben mich damals als Manager angesprochen, haben mir Ihre Idee vorgestellt, auch wo es mit den Fans noch den ein oder anderen größeren Konflikt gab und ich war sofort davon überzeugt

Was gefällt Ihnen an Fans respect Fans?

  • Mir gefällt, dass es Fans respect Fans wirklich gelungen ist, die Fan Gruppen aller Vereine zusammen zu führen! Heute gibt es natürlich auch noch Rivalität, aber nie feindselig, sondern es ist eine Basketball Fan Community entstanden, ganz klar ein Verdienst von Fan respect Fans!

Haben Sie früher auch mal selbst Basketball gespielt, wenn ja bei welchen Vereinen?

  • Klar habe ich gespielt bis Regionalliga mit viel Training, mehr oder weniger untalentiert, aber mit großem Ehrgeiz bei 1860 Bamberg, Jahn Bamberg, Eintracht Bamberg, nur bis 20, habe mit 21 schon die Zweitligamannschaft der BG Bamberg übernommen!

Was haben Sie noch vor im Basketball Geschäft?

  • Ich bin ja noch bis 1.6. beim Handball in Coburg, was übrigens sehr erfolgreich mit drei Aufstiegen in erste Liga, dritte Liga und im Jugendbereich enden wird, dann würde ich gerne wieder im Basketball arbeiten in einer ehrgeizigen Organisation, die Ziele hat, mal schauen, ob sich etwas entwickelt!

Was war Ihr schönstes Ereignis im Basketball?

  • Es gab viele, sehr viele tolle Erlebnisse im Basketball, für mich war es die Meisterschaft in der U20 2002 mit Breitengüssbach und natürlich nach drei Anläufen die Meisterschaft 2005, die erste mit Dirk Bauermann!

Was ist Ihr größtes Hobby neben Basketball?

  • Ich bin ein leidenschaftlicher Kabarettfan und Saunagänger!

Vielen Dank für das Interview Herr Heyder!

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Nov 03 2015

Unser Preis ist eine Aufforderung, im Wirken nicht nachzulassen

Liebe Freunde,
die gestrige Ehrung durch die Stadt Bamberg und die Verleihung des Preises für Zivilcourage „handeln statt wegschauen“ erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit. Seit Beginn unserer Initiative haben wir durch die Stadt Bamberg stets großzügige und wohlwollende Unterstützung erfahren, wenn wir Gäste aus anderen Basketballorten in unserer schönen Stadt Bamberg empfangen haben. Die Zusammenarbeit mit dem Fanclub der deutschen Basketball Nationalmannschaft hat sich in den letzten Jahren bewährt. Die Trommler werden in der Mehrheit von Mitgliedern unseres Vereins gestellt. Wir sehen hier eine gute Gelegenheit international für Deutschland ein Zeugnis einer guten Fankultur zu geben. UncsbDie Zusammenarbeit mit unseren französischen Partnern ist hervorragend. Das Grillfest des örtlichen Fanclubs von Lille zu dem wir (Fanclub der deutschen Basketball Nationalmannschaft) eingeladen waren, war für uns der eigentliche Höhepunkt der Europameisterschaft.

DijonWas aktives, positives Handeln bewirken kann zeigt dieses Bild (Bamberg in Dijon) auf:
Es kommt nicht oft vor, dass nach einem internationalen Spiel die Gästefans von den Heimfans in den Fanblock eingeladen werden, um dort freundlich begrüßt zu werden und Bilder von dieser Aktion gemacht werden. Man macht nicht ein Bild damit ein Bild gemacht ist sondern weil eine Botschaft vermittelt werden soll: Schaut her, das ist Basketball, das ist Fan-Freundschaft, so soll es sein und so soll es bleiben!

Bei all den Erfolgserlebnissen ist mir eine Sache wichtig:
Unser Verein ist in Bamberg gegründet worden. Gründungsmitglieder waren neben Bamberger Fans auch Fans aus München, Bremerhaven und Berlin und in der Folge aus ganz Basketball-Deutschland, Liga-übergreifend. Natürlich steht Bamberg nicht nur deswegen im Mittelpunkt, weil dies die Heimat des deutsche Serienmeisters ist/war, sondern auch weil viele Aktivitäten eben von Ulli und mir und unseren Bamberger Mitgliedern und Freunden aus gingen und gehen.

Leider war in den letzten Jahren die Bamberger Frankenhölle nicht gerade ein Synonym für Gastfreundschaft. Bereits vom 1. Tag an, als die Ulmer Fans in den Play-offs 2012 auf „gefühlt nicht vorhandene“ Stehplätze ganz oben in der Halle „verbannt“ wurden und dann in der gesamten Folgezeit, als die Gastfans im Stehblock hinter den Heimfans untergebracht wurden, haben wir dies als „Fans respect Fans“ bei unserem Basketballverein bei jeder sich bietenden Gelegenheit angesprochen und auf eine Änderung zugunsten der Gastfans gedrängt. Wir haben in dieser Zeit deswegen viel Prügel einstecken müssen: Von Bamberger Seite wegen der Kritik, die wir ständig angebracht haben, von anderen Fans und Fanclubs, weil sie meinten wir wären in dieser doch so für uns prädestinierten Angelegenheit untätig gewesen. Mir persönlich tut es vor allen Dingen um diejenigen Freunde leid, die deswegen Abstand von uns genommen haben.
Durch den Führungswechsel im letzten Jahr im Management bei BroseBaskets sahen wir die Notwendigkeit unsere Anliegen erneut vorzubringen und nahmen die Gelegenheit einer Aussprache dankend an. Das letzte Gespräch mit dem Geschäftsführer von Brose Baskets, Rolf Beyer, führte dann in der Folge maßgeblich mitentscheidend zu den Änderungen, die beim Fanclubtreffen der BBL in Köln im Sommer diesen Jahres bekannt gegeben wurden.
Jahrelange Bemühungen für eine bessere Behandlung  unserer Gastfans haben sich letztendlich ausgezahlt. Ich freue mich darüber sehr, und zitiere an dieser Stelle Herrn Rolf Beyer, Geschäftsführer der Brose Baskets aus seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung:

„…Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Schells für ihren Einsatz, ihre Hartnäckigkeit zur ständigen Verbesserung der Situation in Bamberg herzlich bedanken.
Bei vielen Gäste Fans werden wir, die BroseBaskets, als schlechte Gastgeber angesehen. Wir würden die Gäste Fans schlecht behandeln, weil unsere Tickets zu teuer sind, die Platzierung in Fanblocks unpassend wäre und sie von unserer Organisation schlecht behandelt würden.
Die Brose Baskets wollen die besten Gastgeber für alle Fans sein und haben dazu wesentliche Schritte unternommen, die sowohl die Platzierung als auch die Bepreisung von Gästetickets fair umsetzen. Beim Fanclubtreffen der BBL im Sommer haben wir dies vorgestellt, und es wurde sehr positiv aufgenommen. Für Walter Schell war dies eine innere Genugtuung. Für diesen Einsatz nochmals meinen Dank.

Die Brose Baskets stehen hinter den Werten, die Fans respect Fans vermittelt! Für diese Werte lohnt es sich einzustehen;  sie verdienen öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung. Die Verleihung des Preises „Handeln statt Wegschauen“  zur Auszeichnung für Zivilcourage geht daher dieses Jahr zurecht an Fans respect Fans…“

Vielen Dank, lieber Rolf Beyer, für diese klaren Worte!

 

Rede von Bürgermeister Dr. Christian Lange in Vertretung von Oberbürgermeister Andreas Starke zur Verleihung der Auszeichnung für Zivilcourage „Handeln statt Wegschauen“ am Montag, 2. November 2015, 17 Uhr, im Treff des E.T.A.-Hoffmann-Theaters 

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Aug 14 2014

Vienna calling …… im Sinne von Fans respect Fans

 

 

Auswärtsfahrt wien 2

Auswärtsfahrt Fanclub Nationalmannschaft nach Wien 13.8.2014

…… So hieß es für uns Fans vom Fanclub der Basketball Nationalmannschaft die vergangenen zwei tage, 13 und 14 August 2014!!

Ja, ein relativ kurzfristiger Entschluss machte es möglich doch noch dabei zu sein. Walter war daheim da er arbeiten musste, so setzte er mich gestern früh um 6:30 Uhr am Bahnhof in Bamberg ab. Die Fahrt nach Nürnberg war sozusagen „erstklassig“ im ICE und da wäre ich gerne bis München geblieben aber leider musste ich in Nürnberg umsteigen, und zwar in einen Regiozug! Ojeee, es ist ja Urlaubszeit und da kann man sich vorstellen wie das im Abteil war….;-) Ja, jedenfalls kam ich etwas genervt in München an, wollte mit dem Taxi zum ZOB fahren, als der Taxifahrer meinte, dass es doch nur „5 Minuten Gehweg“ wären und ich doch laufen könnte!! Aha…..  ich machte mich also auf dem Weg, obwohl es regnete. Aus dem 5 Minuten Fußmarsch wurden dann zwar 15 Minuten aber ich erreichte den ZOB an der Hackerbrücke rechtzeitig. Die meisten der mitreisenden Fans waren schon da, der große Teil war ja aus München, waren BIG REDS und/oder Fans respect Fans Mitglieder. Aber auch Fans aus anderen Teilen Deutschlands waren dabei, so zB. auch Florian aus Hamburg.  Auch Moritz Schäfer vom Fanclub Nationalmannschaft versuchte Ordnung zu schaffen damit es los gehen konnte. Schnell noch ein Gruppenfoto vor dem Bus gemacht dann einsteigen.

Rast Wien

Raststättenaufenthalt auf dem Weg nach Wien

Nachdem alle ihren Platz im Bus gefunden hatten ging es los. Nach einigen Bemerkungen hinsichtlich der Strecke die der Busfahrer einschlug, wir waren uns grad nicht ganz sicher ob er wusste dass wir nach Wien wollten :-D, war doch klar dass wir auf dem „richtigen Weg“ sind und lehnten uns bequem zurück und genossen die Landschaft.

Einige Pausen bis Wien erleichterten das lange Sitzen im Bus, ebenso der Kaffee, den uns der Busfahrer unterwegs kochte. Danke an ihn dafür!

In Wien angekommen, wussten wir auch sofort in welchem Stadtteil wir uns befanden: in Schwechat. Das konnte man merke an den großen Flugzeugen die im Minutentakt über das Areal, wo sich die multiversum Arena befand, donnerten.

Vor dem Spiel Wien

Impressionen vor dem multiversum in Wien-Schwechat

Wir standen noch eine ganze Weile vor der Arena, zwischenzeitlich kam ein Auto an mit einem deutschen Kennzeichen CUX. Ich dachte noch, wer fährt denn da soweit vom hohen Norden? Da öffnete sich auch schon das Autofenster und ich sah Kyra und ihre Eltern!!! Na klar, es galt ja Karsten zu unterstützen, und die anderen Jungs. Zwischenzeitlich war auch Henry mit Familie in voller Natio Montur angekommen, und wir warteten auf Einlass.

Das Team kam, war sichtlich erstaunt verrückte Fans auch in Österreich zu sehen und dann dauerte es auch nicht mehr lange dass wir in die Arena durften. Eine kleine, aber schnuckelige Arena, irgendwie sehr gemütlich und diese „Nähe“ versprach eine tolle Atmosphäre. Klasse Plätze für uns Fans hinter dem Korb, nahe der deutschen Bank, machten ein tolles Bild . Einziger Schatten in der Arena war das katastrophale Catering….es gab nur einen Stand, da waren lange Wartezeiten und mein erstes Getränk hatte ich dann glücklicherweise kurz vor Spielschluss!!

Fanblock Wien

Fanblockbereich! Vor dem Spiel!

Das Spiel verlief ja für unsere Jungs „durchwachsen“ , die Österreichischen Spieler hatten das Heft lange in der Hand und es sah ganz nach einem Sieg aus für den „underdog“!! Aber kurz vor Schluss ging ein Ruck durch die Mannschaft, den Fanblock und die Trommler und gemeinsam pushte man sich zum Sieg! Die Freude war dann doch groß, man atmete auf, es ging ja um einen weiteren Schritt in der EM Qualifikation und war sehr wichtig diesen Sieg auswärts mitzunehmen.

Hände FrF Wien Michael Artner

Blue-White Gunfire! FOTO: Michael Artner

Ein wirkliches Highlight für mich bei diesem Spiel war das Treffen mit Michael Artner, der mit seiner Trommel und Mitgliedern seines Fanclubs Blue-White GUNFIRE  offizieller Fanclub der REDWELL GUNNERS, vor Ort war um das österreichische Team zu unterstützen….. Wir hatten ja schon eine Weile Kontakt via Facebook und Michael kannte mittlerweile auch Fans respect Fans. Man findet diese Idee großartig, wollte auch diese Armbänder haben und da hatte ich doch einen ganzen Schwung dabei um die Fans damit auszustatten. Ich bin mir sicher dass dies nicht das letzte Treffen mit diesen österreichischen Fans war und in der Zukunft intensiviert werden wird, hinsichtlich unserer Initiative. Wir werden sehen und freuen uns darauf!! Vielleicht sieht man sich ja schon bei dem Rückspiel in Hagen, das wäre toll!!

Meine restlichen FrF Armbänder habe ich dann beim Verlassen der Arena noch an österreichische Fans verschenkt, der Gedanke soll ja weitergetragen werden.

Henry Wien

Warten auf die Jungs am Mannschaftsbus nach dem Spiel

Nach intensiver Verabschiedung unserer Jungs am Mannschafts „Taxi“ ging es mit unserem Bus wieder Richtung Heimat, aber nicht ohne vorher eine wirklich beeindruckende Stadtrundfahrt bei Nacht in Wien erlebt zu haben. Danke an den Busfahrer!!

Müde, aber happy kamen wir gegen 5:30 Uhr wieder am ZOB Hackerbrücke an. Ich beeilte mit zum Bahnhof zu kommen, hatte ja nur eine Stunde Zeit bevor mein Zug nach Bamberg ging. Und ich wollte ja vorher wenigstens ein kleines Frühstück nach dieser langen Busfahrt genießen.. Schokocroissant und Kaffee am Hauptbahnhof päppelten mich dann wieder auf und müde aber glücklich stieg ich in den ICE nach Bamberg.

Eine anstrengende aber wunderbare Odyssee, bzw Teil 1 ging zu Ende. Jetzt heißt es erholen um fit zu sein für die Fahrt nach Trier am Sonntag, wo das nächste Qualifikationsspiel gegen Luxemburg stattfinden wird. Ich freu mich auf die Trierer Fans vor Ort, Birgit vorneweg aber auch alle anderen, auf eine tolle Stadt, die Porta Nigra wieder zu sehen und vor allem unsere Jungs und das Spiel!!! Wir werden euch wieder zum Sieg pushen!! Bis Sonntag!!

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Aug 03 2014

Supercup super Wochenende super Basketball super Deutschland, alles super ;-)

3 Tage Supercup in Bamberg

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Fans aus Deutschland mit Fanschals aus Frankreich: Herzliche Grüße aus FRANKEN nach Frankreich!

Drei Tage Basketball Treffen mit Fans aus ganz Deutschland, das ist ein großes Hallo, da ist feiern angesagt, Schwitzen in der Halle, Trommeln was das Zeug hält, nach drei Tagen keine Stimme mehr. So gefällt mir die Off-Season! Schön war’s, auch wenn jetzt die Füße brennen und die Stimme im Eimer ist! Was mir diesmal besonders positiv aufgefallen ist: Jeder Spieler egal für welchen Verein er spielt ist in Bamberg respektvoll begrüßt worden! Geht doch!

UNCSB

Moritz Schäfer mit dem Schal unseres französischen Partners UNCSB

Für unseren Verein und Initiative Fans Respect Fans e.V. ist solch ein Wochenende immer ein willkommener Anlass die vielen Freunde aus ganz Deutschland wieder zu sehen. In diesem Jahr ist die Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Fanclub der deutschen Basketball Nationalmannschaft noch intensiver geworden.

Israel, Omir Casspi

Happy belated birthay Sivan, this picture ist especially for you <3 Greetings to Tel Aviv

So stellt Fans respect Fans Trommler, nimmt an Workshop des Fanclubs der Nationalmannschaft teil, und unterstützt ihre Mannschaft bei allen Spielen im Inland und im Ausland.

Besonders freut es uns dass der Deutsche Basketballbund unsere Partnerschaft mit unseren französischen Freunden der UNCSB unterstützt.

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BigReds vom Fanclub FCBB mit Sigi und Hein

Die Stammmannschaft der Trommler an allen drei Tagen bestand aus vier Trommlern von den BigReds, Fanclub FC Bayern Basketball aus München, die gleichzeitig Mitglieder von FRF sind. Dazu kamen noch Trommler vom Fanclub Faszination Basketball Bamberg, ein Trommler aus Bayreuth und ein Trommler aus Aschaffenburg, der sonst bei den Rollstuhlbasketballern Supporter ist. Aus sportlicher Sicht ist es besonders erfreulich, das mit dem Sieg im dritten Spiel am Sonntag, der Supercup für Deutschland gewonnen werden konnte. Die Trommler bedanken sich recht herzlich bei dem Management von Brose Baskets für die Bereitstellung von Getränken.

Galactc Dancers

Galactic Dancers aus Frankfurt, eine Augenweide, super Performance, Danke Mädels, wir sehen uns wieder in Hagen, Bonn undTrier! Wir freuen uns auf Euch!

Neben den sportlichen Highlights gab es noch andere Highlights: die Galactic Dancers aus Frankfurt waren ein echter Hingucker, was die künstlerische Performance angeht, aber auch sonst!

Weiter geht’s gemeinsam mit dem Fanclub der Nationalmannschaft nach Turun in Polen, Wien, Trier, Bonn, Hagen und Luxemburg! So schön kann off-season sein! Auf gehts Deutschland!

 

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Dez 03 2013

Championscup – Titel ohne Mittel?

Alba-BroseNein, da bin ich ganz und gar nicht dieser Meinung  die der Bamberger Fanclub auf seiner Facebookseite gepostet hat!  Es geht schon „um die Ehre“ wenn man dieses Spiel als Meister und Pokalsieger austragen darf.  Und wenn man es verliert ist es wie bei jeder Niederlage – einfach bescheuert.

In der mit über 9000 Zuschauern gefüllten O2 World in Berlin war es wie immer eine super Stimmung, ja,  die Berliner Fans haben das geschafft auch „ganz alleine“ eine tolle Stimmung zu zaubern.   Als Bamberger Fan, jedoch fühlte man sich schon ein bißchen alleine.  Die Trommel hatten wir daheim gelassen da es keinen Sinn macht mit nur einer Trommel und nur vereinzelten Bamberger Fans gegen mehr als 9000 Berliner Fans in Hochstimmung, die ihre Chance witterten,  anzugehen.

Wie kam es dazu dass keine, bzw. kaum Fans aus Bamberg anreisten? Es fuhr kein Fanbus!!! Genau, kein Fanbus, obwohl es immer hieß, so habe ich es immer verstanden, und darauf waren wir immer stolz, dass IMMER ein Bus zu den Auswärtsspielen fährt.  Offensichtlich bestand kein Interesse bei den Fans. Ignorierte man die O2 World weil man ja als „Meister“ Heimrecht für diesen Championscup gehabt hätte? Ich kann nur spekulieren und mir meine Gedanken machen. Tatsache jedoch ist die Spielplatzwahl mit dem Einverständnis von Brose Baskets geschah, so der stellv. Manager bei der Mitgliederversammlung des Fanclubs. Also, warum lässt man seine Mannschaft zum Saisonstart alleine nach Berlin fahren? Fehlt den Fans der Anreiz,  ihre Mannschaft bei Auswärtsspielen zu unterstützen und vor allem ist es noch der dringende Wunsch des Vereins, dass eine Fangruppe dabei ist? Sind Auswärtsfans überhaupt noch „notwendig“, oder fallen die Auswärtsfans der „Planungssicherheit“ der Vereine  zum Opfer? Dieses „Nicht-Interesse“ passt eigentlich genau in die momentante Diskussion um die 300er Regelung und alles was damit verbunden ist.

Ja, und es kam wie es kommen musste, wir haben den Sieg zum Saisonstart, somit den ersten Titel, der eine Frage der Ehre ist, verpasst.  Aus welchen Gründen auch immer.  Wir haben uns schwer getan gegen ein Berliner Team das schon besser eingespielt war, von den Fans getragen wurde und keinen Gegenwind  zu spüren bekam, jedenfalls nicht von Fanseite.

Auch einen hässlichen Pokal nimmt man gerne mit nach Hause, keine Frage,  und eine Siegerehrung ist eine Siegerehrung, an der jeder in der Arena  Anteil nehmen sollte  und dem Sieger Respekt zollen, auch wenns in manchen Augen ein „Titel ohne Mittel“ war.  Diesen Moment muss man dem Sieger einfach gönnen.

Abgeklatscht wurde, hmmm, …..natürlich nicht, aber am Mannschaftsbus gabs für mich doch noch ein paar  nette Begegnungen und Fotos mit Sharrod Ford, den die Berliner Mädels feierten und ein Ständchen sangen und Zack Wright, ein „Lichtblick“ im neuen Bamberger Team.  Unseren Karsten haben wir dann noch ausführlich gelobt für sein super Spiel, das mußte einfach gesagt werden, dann gings mit unseren Siegern Simone und Micha in die Hotelbar auf einen Absacker.

Auf gehts in eine hoffentlich respektvolle Saison mit vielen tollen Auswärtsfans, egal woher. Lasst euch diese Freude nicht nehmen, ihr seid herzlich willkommen!

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Sep 04 2013

Basketball-EM: Ankunft in Ljubljana und Eröffungsfeier

EM in Slovenien, Ljubljana

Früh um 8 Uhr ging’s los von Bamberg aus. 640 km – das ist ist so nah wie eine weite Auswärtsfahrt innerhalb Deutschlands. Das Hotel war dank Navi schnell gefunden und unser Zimmer wurde dann erst mal “eingerichtet”. Das Hotelpersonal spricht englisch – als Basketball-Fan natürlich no problem at all

Moritz, unser Betreuer vom DBB-Fanclub war auch schon da und gab uns die ersten Hinweise: 20:30 Große Eröffnungsfeier auf dem Kongresszentrumsplatz in der Innenstadt. Auf dem Weg zum Kongressplatz haben wir zum ersten mal die historische Altstadt gesehen, die mit ihren vielen kleinen Läden Cafes, und Restaurants Appetit für die nächsten Tage machen. EM-FlaggenAm Platz angekommen, fanden wir uns wieder in einer großen Fangemeinde, die den Einzug der Fahnen der 24 Nationen beklatschten, und das Rahmenprogramm zum großen Teil von einem A-Capella-Chor, einer internationalen HipHop Gruppe und einem nationalen Schlagerstar gestaltet wurde.

Ein Orchester der Musikhochschule spielte vom einem historischen Gebäre am Kongressplatz die offizielle Hymne der EM mit einem Bläsersatz. Sehr beeindruckend und majestätisch.

Der offizielle Teil bestand aus den in ausschließlich slowenisch gehaltenen Reden der 4 Bürgermeister der austragenden Städte, der Ministerpräsidentin von Slowenien und dem Generalsekretär der FIBA, der dann in englisch die EM für eröffnet erklärte.

Der Moderator, der in slowenisch und englisch durchs Programm führte, hat dann auch erklärt, dass alle Vorredner allen Mannschaften ein gutes Gelingen und der slowenischen Mannschaft natürlich den Titel wünschten. Etwas vermisst habe ich bei den slowenischen Rednern ein “Welcome to all the fans from all over Europe.” Das hätte das Ganze etwas aufgelockert und wir hätten auch etwas zu beklatschen gehabt. Um so bemerkenswerter war, dass alle anderen, egal ob Hotel, Busfahrer, Leute auf der Strasse, Cafe- und Restaurantpersonal gut englisch sprachen und in deutsch zumindest das Notwendigste verstanden.

Litauer

Nach der Feier ging es wieder zurück, und ein Abstecher in einen kleinen Innenhof einer Kunstausstellung, bei der die jungen Leute zu Jazzmusik tanzten und wir uns im Kerzrnschein noch ein Glas slowenischen Rotwein gönnten, rundete den ersten Tag ab. Heute gehts dann erst mal in die Altstadt, bevor es heut Abend dann ernst wird, zumindest für unsere Jungs der Nationalmannschaft. Erster Eindruck: Super Wetter, Fans in bester Stimmung, die Litauer in grün-gelb-rot schon in Hochform, das kann ein tolles Fest werden!

Walter Schell, FRF

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Aug 04 2013

FRF und American Football

Vielen Dank an die Grafenwöhr Griffins, die Bayreuth Dragons und die Bamberg Phantoms

für dieses tolle >>>Video-Geschenk<<< an FRF!

Unbenannt

Vor dem Spiel, im Vordergrund die Mannschaft aus Grafenwöhr, die Roten hinten sind die Burghausener

Es geht ganz schön hart ran, beim American Football. Aber immer im Rahmen der Regeln. Für einen Neuling eine interessante Erfahrung. Eingeladen wurden Ulli und ich von Nina aus Bayreuth, die unsere Initiative „Fans respect Fans“ bei den Football Teams bekannt gemacht hat. Der Empfang war herzlich in Grafenwöhr, und wir bekamen gleich mal die ersten Regeln beigebracht. Das Spiel dauert in der Regel 4 mal 15 Minuten netto, was in etwa 3 Stunden brutto ausmacht. Das Ganze aber nur, wenn nicht ein Gewitter die 20 Minuten Halbzeit verlängert. Um ganz genau die Spieltatktik zu verstehen wird es wohl noch ein paar Spiele dauern, aber wir haben ja auch im Bamberg American Football, und das sogar zwei mal.

Unbenannt

ein kurzes Gewitter hat die Regeln etwas durcheinander gebracht, Die Halbzeit wurde verlängert und dem Gewitter angeglichen 😉

Unbenannt

Faire Geste: liegt ein Spieler der anderen Mannschaft verletzt am Boden, dann knien die Spieler der Gegenmannschaft und warten bis der Gegener wieder auf den Beinen ist. Der Gegner quittiert das „Aufrappeln“ mit Applaus. Rauher Sport! Faires Spiel!

Unbenannt

schon im letzten Magazin der Griffins ist dieses Foto veröffentlicht.

Danke Nina!

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Jul 21 2013

300 Auswärtsfans statt wie bisher 10 % – Ich frag mich nur warum?

Für mich ein echter Rückschritt für die Fankultur und auch für den Basketball!

Was bewegt nun die Vereine diesen Schritt zu tun?
Auf schönen dunk wird diskutiert, dass 90 % aller Spiele durch diese Regelung nicht negativ betroffen sind, da die Anzahl der Auswärtsfahrer unter 300 liegt – ja, dem stimme ich zu.
Aber: Wenn der Grund für diese Regelung in einem wirtschaftlichen Vorteil der Vereine durch z.B. mehr Dauerkarten oder Sponsorenplätze liegt, dann sind die 10 % der Spiele, die von dieser Regelung betroffen sind, genau die, die die Visitenkarte des Basketballs sind!
Dann gibt es sie nicht mehr – diese Spiele, die uns alle in lebhafter Erinnerung sind… die Highlights in denen kürzlich 700 Bonner in Oldenburg waren oder die Derbys im Süden, Norden Westen oder Osten.
Aber: Auf diese Art von Spielen fiebern wir doch alle hin und an diese erinnern wir uns noch nach Jahren. Das sind die Spiele, die Geschichten erzählen, die Außenwirkung haben, die das TV anziehen!! Und das hat doch im Wesentlichen mit der besonderen Fansituation zu tun – zwei Lager, die im Wechsel ihr Team nach vorne „peitschen“ oder in der Defense unterstützen. Das macht das Spiel zu etwas Besonderem und so wird unser Sport, den wir so lieben, bekannter und beliebter!!

Genau die Frage der Außenwirkung ist doch aktuell zentrales Thema der BBL. Wo wollen wir hin mit „unserem“ Sport? Wollen wir ein Event aus dem Spiel machen? Wollen wir Fans, die mit Leib und Seele zu Hause und auswärts hinter dem Team stehen? Wollen wir Fans, die in Wechselgesängen ihr Team anfeuern? Oder sollen die Spiele im Wesentlichen nur vor der heimischen Fangruppe stattfinden?

Identifikation mit Verein und Spieler – das wünschen sich die Vereine. Die Verbundenheit und Leidenschaft mit dem Team erfährt gerade auswärts noch mal eine andere Dimension. Jeder der schon mal auswärts dabei war, weiß, welche besondere Stimmung das ist – man fühlt sich als echte Einheit mit dem Team.
Auswärtsfahrer nehmen so viel auf sich, sitzen stundenlang im Bus, um ihre „Jungs“ anzufeuern. (Ich wäre gern häufiger dabei als mein Zeitmanagement das zulässt, umso mehr Hut ab vor denen, die sich regelmäßig auf den Weg machen!!)
Statt es für diese Fans immer schwieriger zu machen (die Platzierung in der Halle ist oft schon schlimm genug), sollten die Vereine, die diese neue Regelung wohl initiiert haben, eher mal überlegen, ob Auswärtsfans nicht mehr Unterstützung verdient hätten. Denn sie sind die Botschafter des Vereins. Sie machen (in der überwiegenden Zahl) friedliche Werbung für diesen tollen Sport!

Für große Hallen wie Berlin sind 10 % Kontingent für Auswärtsfans nie ein Problem. Insofern frage ich mich, was die Argumente des Vereins für eine Reduktion sein können. In z.B. Ulm oder Bamberg sieht das vielleicht anders aus, aber will man allen Ernstes die Halle zu 95 % nur mit Dauerkarten und Sponsoren füllen? Auch das wäre ein Rückschritt für den Basketball. Denn, wie sind denn viele von uns zum Basketball gekommen – meist doch als Gelegenheitszuschauer, der mal reinschnuppern wollte oder mitgenommen wurde. Nur so kann die Gesamtzahl der Basketballfans wachsen.
Und, was ist aktuell so schlecht an der 10 % Regelung? Best practice ist doch, dass meist schon weit vor Ablauf der 2 Wochen Frist klar ist, welches Kontingent von Auswärtsfans genutzt wird. Entsteht da den Vereinen wirklich ein wirtschaftlicher Schaden, indem sie die Karten aus dem Rücklauf dann nicht mehr verkaufen können – diese bei einem 300er Kontingent aber hätten verkaufen können?
Was ich mich auch frage ist, warum die Fanclubs so spät in diese Diskussion eingebunden wurden? Wovon lebt denn dieser Sport – letzten Endes doch von der Fanbasis, die, zumindest was die Auswärtsfans angeht, so mit Füßen getreten wird!

Diese Fanbasis ist meiner Meinung nach eine besondere im Basketball. Durch unsere Initiative Fans respect Fans durfte ich im letzten Jahr Fans vieler unterschiedlicher Vereine kennenlernen und es sind dabei einige vereinsübergreifende Freundschaften entstanden. Dies ist nur möglich, wenn man sich auf Auswärtsfahrten begegnet. Das zu erhalten oder eher noch zu fördern, sollte auch im Sinne der Vereine sein!
Aus den vorgenannten Gründen bin ich daher gegen diese neue 300er Regel, weil sie schlechte Werbung für den Sport ist und weil sie die Möglichkeit der Fankontakte und Fanfreundschaften bei Auswärtsspielen zu sehr einschränkt.

Als Mitglieder des Vereins Fans respect Fans e.V. haben wir uns den Erhalt und Ausbau dieser Fankontakte und Fanfreundschaften auf die Fahnen geschrieben und unterstützen daher die Forderung zur Rückkehr zur 10 % Regel unserer Fanclubs vor Ort, in denen viele von uns als „Auswärtsfans“ fest verankert sind. Denn wir wollen zukünftig auch weiterhin Derbys und PlayOffs mit großen Fanteilnahmen beider Mannschaften erleben – das sind die Highlights der Saison, die wir um nichts missen möchten!!

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Jun 08 2013

Warum ich den FC Bayern München hasse …

……das fragte ich mich irgendwann…..

FC Bayern München und Brose Baskets Bamberg

Als 100% Fans unserer Brose Baskets haben wir natürlich auch an den Vorbereitungsspielen unserer Mannschaft teilgenommen, wie in Bad Aibling und Tag darauf hier in Weilheim.

Und zwar vor etwa 3 Jahren, als man erstmals den FCB so richtig als Basketballteam wahrnehmen konnte.

Ich war gegen den FCB, egal was sie spielten, was sie gewannen, wie gut oder wie schlecht sie waren, ich war gegen die und schon erst recht gegen Uli Hoeneß!!!

Irgendwann begann ich mich zu fragen, warum eigentlich??? Und diese Frage kam nicht durch eine „ach so wundersame Erleuchtung“ sonder war sehr pragmatischer Art!  Der FCBB begann ja sein medienwirksames Debut noch in der  ProA wo man sich systematisch vorbereitete um den Aufstieg in die BBL zu schaffen (hört hört, die haben auch ProA gespielt :-D) .   Um dieses Ziel zu erreichen tat man etwas was mich zum umdenken bewegte.  Man kaufte (was sonst??) Steffen Hamann, Demond Greene, Robert Garrett und  Bastian Doreth, alles Ex-Bamberger Spieler, die ich sehr mochte als sie bei uns spielten.

Hmm, und  jetzt sollte ich urplötzlich, weil die für den FCBB spielten gegen die sein? Sie vielleicht sogar hassen? Wieso eigentlich? Das konnte ich mir nun so gar nicht vorstellen! Das waren  zu ihrer Bamberger Zeit alles gute Spieler, die uns z.T. sogar zur Meisterschaft mitverholfen hatten, die den Bamberger Basketball mitgeprägt haben, die, wie Steffen Hamann, ein „Bamberger Urgewächs“ sind.  Und jetzt nahmen diese Spieler diesen vordergründig nicht nachvollziehbaren Schritt in Kauf, genaugenommen diesen „Rückschritt“ in die ProA???  Das wollte ich verstehen!!!!!

Deshalb interessierte mich auch diese „erste Saison“ des FCBB in der ProA sehr, ich verfolgte die Spiele,  merkte wie in dieser so Fussballorientierten Stadt  eine Basketballmannschaft heranwuchs zu einem Team das einiges versprach!!! Man dominierte aus verständlichen Gruenden schnell die ProA und schaffte auch den Aufstieg in die BBL.

Jetzt war es dann natürlich auch soweit dass unsere „ehemaligen Bamberger“  zurück in die Frankenhölle kamen um gegen unser Team , die Brose Baskets zu spielen.  Was mich dann endgültig zum Umdenken bewegte waren die Reaktonen, die Pfiffe, die vielen negativen Bemerkungen und im Falle von Steffen schon oftmals richtige „hasserfuellte“ Untertöne hatte.  Das konnte nun so gar nicht sein!!! Ich grübelte um einen Grund zu finden warum ich „die nicht mögen sollte“, und  ich fand keinen, so sehr ich mich anstrengte.  Nein,  ich beschloss mich ab sofort zu outen, dass ich“ den FCB/FCBB  eigentlich mag“ und hatte die Nase gestrichen voll von dem Herdendrang dem man ausgesetzt ist wenn sich solche Meinungen bilden, oder gebildet werden 😉 und dem man sich ohne nachzudenken, weils  halt so „in“ ist, anschliesst.   Deswegen war es für mich selbstverständlich ein Foto mit Steffen zu machen, postete es auch noch und  klickte so ab und zu mal „gefällt mir“.   Das tat eigentlich gar nicht weh…..lol……und es war mir wichtig,  „meine eigene Meinung“ kundzutun!!   Als sich dann der Fanclub BIG REDS gründete, machte mich dies neugierig und ich wollte wissen,  was das für Leute sind, die die „Bamberger“ Hamann, Greene, Doreth, Garrett, Wyrick, Bauermann und Stix unterstützen.   Die ersten Besuche im Audi Dome waren ein komplettes Umdenken, denn das Umfeld und die Atmosphäre war so  anders als in der Frankenhölle!!!   Ich  mochte diese „andere“ Atmosphäre und da ich  eh München Fan bin, als Bambergerin Basketball-Fan natürlich auf Brose Baskets fixiert,  war die Unterstützung der „anderen“ Bamberger, sprich: FCBB für mich  nur folgerichtig und mit der Konsequenz, dass Walter und ich in den Fanclub zu einem sehr frühen Stadium und als Gründungsmitglieder eintraten.  Die ersten Treffen im „Freistoss“ die Traditionskneipe am Audi Dome waren geprägt von bissl Skepsis von Münchner Seite,  so nach dem Motto, was denn „die Brösels  bloss hier wollen?“.  Aber das gemeinsame Interesse am Basketball, Trommeln, unterstützen der Teams,   verband schnell und Mistrauen war verschwunden.  Jeder Besuch  ist mittlerweile ein Highlight das ich so ab und zu geniesse, ob alleine oder mit Walter.  München ist immer eine Reise wert, und wenn man dieses wunderbare Ziel dort hat mit vielen Basketball Freunden, umso schöner!!!!

AudiDomeSo kam es auch dass wir auch einige der intensivsten  und  treuesten  Freunde und Förderer unserer Initiative Fans respect Fans e.V in München haben.  Was wäre mittlerweile FRF ohne Matthias seiner um keinen Preis zu erschütternden konsequenten Gradlinigkeit was Respekt und Toleranz betrifft!!!!!  😉 Oder Alexander, Maxi, Andrea, Ingrid,  Lina, Ulrich, Sabine, Nick ……oder oder oder, da sind so viele (sorry wenn ich jetzt nur Beispielhaft einige genannt habe).

Bemerkenswert ist auch die Gelassenheit der Bayernfans, zumindest äußerlich, wenns heisst „wir mögen die Bayern nicht“ und sich alle Fans der Liga „einig“ sind und vereint gegen den FCBB losgehen.  Die Fassung zu bewahren und nicht in niveaulose, beleidigende „Retourkutschen“ abzutriften erfordert sicherlich oft ein Höchstmaß an  Kraft,  Selbstvertrauen und „mia san mia“-Gefuehl, denn nur so kann man das ertragen, denke ich nicht nur, ich weiss es ja aus eigener Erfahrung als Brose Baskets Fan, denn da hat man es ja auch nicht immer leicht, gerade wenn sich ein bundesweiter „shitstorm“ zusammenbraut, wie nach diesem unsäglichen Hagen-Spiel,  nach dem Motto „die gesamte Liga gegen Brose Baskets“.  Auch da gilt es Fassung und Haltung zu bewahren und  zusammenzustehen.  Übrigens hatte bisher der FCBB die Aufmerksamkeit als „Buhmann, bzw. Verein der Basketballnation“, bedingt durch unsere immensen Erfolge der letzten Jahre,  so abgelenkt, dass wir durchatmen konnten weil es ja jetzt einen FCBB gab, der das neue Feindbild (oder alte vom Fussball??) darstellte.

Egal ob es gegen einen Verein, ein Team, die Fans oder das Management geht, ist es immer einfach „vereint“ vorzugehen, das macht einen stark (denkt man ) und es lenkt von seinen eigenen Unzulänglichkeiten ab (hofft man). Eigentlich haben der FCBB und Brose Baskets viel gemein, und die Fans die gleichen Probleme, deshalb umso (un)verständlicher warum man sich so gar nicht mag, die meisten jedenfalls. Gemeinsamkeit verbindet ja normalerweise. Andererseits stoßen sich gleichartige Pole ab.

Aber das ist mir eigentlich alles egal! Ich mag wen ich mag, wann ich mag und wo ich mag. Ich hänge mich nicht an „Capos“ die vorgeben was oder wen ich als Fan NICHT mögen soll oder darf. Und ich kann nur eins sagen, man fühlt sich gut dabei,  man ist nämlich ehrlich, vor allem zu sich selbst.   Und das ist mir am wichtigsten.

Ulli.

 

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Mai 29 2013

Übergabe der Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft an Herrn Marko Pesic

Am 26.5.2013 im Rahmen des 2.ten Playoffspiels des FC Bayern gegen die Brose Baskets hatten Walter Schell, Ulli Schell und ich die Ehre Herrn Marko Pesic (Geschäftsführer des FC Bayern Basketball) offiziell die Urkunde zur Ernennung als Ehrenmitglied bei „Fans respect Fans e.V.“ zu übergeben. Herr Pesic nahm sich trotz der Brisanz des Spieles vor dem Spiel Zeit.  Herr Pesic hatte uns schon in schriftlicher Form die Ehrenmitgliedschaft bestätigt. Gerne zitiere ich hier seinen Wortlaut:

„…. Die Initiative „Fans respect Fans“ ist eine fördernde Maßnahme, um das faire Miteinander im Basketballsport in Deutschland weiter voranzutreiben.

Das Miteinander der Fans in den deutschen und internationalen Basketballhallen ist zudem ein weiterer Schritt, um der Gesellschaft zu zeigen, dass Fans und Unterstützer nicht zwangsläufig „verfeindet“ sein müssen, um Ihren Lieblingssport zu verfolgen.

„Fans respect Fans“ setzt ein Zeichen für eine friedliche Verbundenheit der verschiedenen Fans in ganz Deutschland. Das Engagement des Vereins  „Fans respect Fans“ sollte Vorbild für alle Basketball-Fans, aber auch Freunde anderer Sportarten in der Welt sein.

Ich freue mich über die Ernennung zum Ehrenmitglied und nehme diese gerne an.

Ich wünsche dem Verein viel Erfolg und hoffe, dass weitere Basketball- und Sportbegeisterte der Initiative „Fans respect Fans“ beitreten, um die Fanfreundschaften aufzubauen und somit eine respektvolle Fankultur im deutschen, europäischen und internationalen Basketball entstehen zu lassen….“

Wir freuen uns sehr dass Herr Pesic unsere Initiative unterstützt. Bei zukünftigen Projekten wird uns sein großer Erfahrungsschatz sicherlich eine große Hilfe sein!

Unser Banner „ Immer am Ball: Toleranz, und Respekt und Fairplay“ mit dem wir zusammen mit dem Bundesinnnenministerium, www.vereint-gegen-rechtsextremismus.de und anderen Sportverbänden für unsere gemeinsames Anliegen werben hat seit dem 26. Mai 2013 einen permanenten Platz im Audi-Dome. Hier unterstützt uns der FC Bayern Basketball dankenswerter Weise als Vorreiter!

 

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